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Neues Leben für den "Grünen Baum"
Im 'Grünen Baum' in Weisenbach sollen spätestens Ende des Jahres wieder Gäste bewirtet werden.  Foto: Mack
24.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Weisenbach - Bis zum Ende des Jahres soll der Weisenbacher "Grünen Baum" wieder als Gastronomiebetrieb reaktiviert sein. Rossano D'Amuri hat mit seiner Schwester Romina das Anwesen erworben. Die Familie betreibt in Geroldsau bereits das "Schwarzwaldhotel Sonne". Zwei Brüder unterhalten in Apulien zwei weitere Häuser. "Wie sind ein echtes Familienunternehmen", erläutert der neue Eigentümer.

Im Weisenbacher Traditionshaus muss viel renoviert werden, darüber ist er sich im Klaren. Aber - das sei auch in Geroldsau so gewesen. "Das Haus war so gut wie tot, und jetzt reicht der Parkplatz nicht mehr für die Gäste aus." Viel Geld und viel Zeit müsse man investieren, da ist sich der neue Eigentümer sicher.

Das Anwesen wurde über das Gernsbacher Immobilienbüro Frank Gerstner vermittelt. Auch den Verkauf der Weisenbacher Kirche (das BT berichtete) hatte das Büro übernommen. Interesse an der Weisenbacher Immobilie war vorhanden, "wir wollten das Haus aber als Gastronomiebetrieb vermarkten", erläuterte der Makler. Auch die Eigentümerfamilie Kleber sei glücklich, dass der "Grüne Baum" weitergeführt werde. Der Betrieb war seit Juni 2017 geschlossen. Im November vergangenen Jahres hatte dort ein Flohmarkt stattgefunden, bei dem das Inventar zugunsten der Weisenbacher Bürgerstiftung verkauft worden war.

Mit dem Familienunternehmen soll wieder neuer Schwung einkehren. Die Kapazität in der "Sonne" in Geroldsau reiche nicht mehr aus, die Nachfrage sei groß, erläuterte Rossano D'Amuri. Der "Grüne Baum" mit seinen 28 Zimmern habe das Interesse geweckt, zumal das Lokal ja nicht weit von Geroldsau entfernt sei.

Spezialitäten aus Apulien als Schwerpunkt

Sein Neffe, der derzeit noch in einem Fünf-Sterne-Haus arbeitet, soll dort in der Küche die Regie übernehmen. Das Haus selbst leitet Schwester Romina, erzählt er. Italienische Küche soll angeboten werden, mit einem Schwerpunkt auf Spezialitäten aus Apulien.

Weisenbachs Bürgermeister Toni Huber zeigte sich erfreut über die Entwicklung. Gerade im Hinblick auf Vereinsveranstaltungen und Versammlungen sei dies sehr positiv. Der "Grüne Baum" habe den Weisenbachern schon "sehr gefehlt".

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