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Mit neuem Konzept in bessere Zukunft
Die 'Adlerstuben' sind seit März geschlossen. Das Gastspiel des jüngsten Pächters dauerte nicht mal ein Jahr. Foto: Juch
27.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Stephan Juch

Loffenau - Es ist ein leidiges Thema: Mit der Verpachtung der "Adlerstuben" samt Kegelbahn und Festhalle waren die Loffenauer in den vergangenen Jahren nie wirklich glücklich. Deshalb möchte man jetzt neue Wege gehen und die bisher steuerlich bedingte Pacht-Koppelung von Halle und Gaststätte trennen. "Das streben wir an", bestätigte Bürgermeister Markus Burger gestern auf BT-Anfrage.

Der Zeitpunkt, um mit neuem Konzept in eine bessere Zukunft zu starten, ist gekommen: Zum Monatsende ist das Objekt wieder komplett frei, kündigte Burger am Dienstagabend im Gemeinderat auf Anfrage von Wolfgang Reik (SPD & Aktive Loffenauer Bürger) an.

Das jüngste Pachtverhältnis glich für die Gemeinde einer Leidensgeschichte. Wie so oft hatte man große Erwartungen in den neuen Betreiber gesetzt, der das Objekt im April 2017 übernommen hatte.

Doch schon den vergangenen Sommer über waren die "Adlerstuben" allenfalls "mal ein bisschen auf", blickte der Bürgermeister zurück. Dies habe sich den Herbst über fortgesetzt, bis die Gemeinde schließlich die Reißleine zog und den Pachtvertrag aufkündigte. Seit März ist die Küche endgültig kalt geblieben in den "Adlerstuben". Es gab eine Räumungsklage und zuletzt kam der Gerichtsvollzieher.

Dieses traurige Kapitel wird nun Ende Juli geschlossen - und dann im Sinne der Gemeinde ein hoffentlich erfolgreicheres neues aufgeschlagen. Dafür will Markus Burger zusammen mit dem Gemeinderat ein entsprechendes Konzept erarbeiten, um das Ensemble Gaststätte und Haus des Gastes besser an den Markt zu bringen. "Wir werden jetzt genau überlegen, wie es da weitergeht", kündigte Burger an.

Die grundsätzlichen Voraussetzungen für einen Neustart scheinen günstig: Halle und Gaststätte stehen laut Bürgermeister sehr gut da. Schließlich hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren einiges in Renovierung und Instandhaltung investiert. Ein großes Problem sind die ungewöhnlich hohen Energiekosten. Deshalb hatte man jüngst einen Energieberater im Gebäude. Überprüft werden soll zum Beispiel, ob Heizung, Strom und Wasser für die Gaststätte, die Pächterwohnung und ein Personalappartement beziehungsweise Festhalle (samt Räumen) technisch separat erfasst werden können.

Energieeinsparung und Vereinsnutzung im Blick

Neben den Fragen der Energieeinsparung treibt die Gemeinde auch das Thema Nutzung durch die Vereine um. Diese mussten die Festhalle stets über den Pächter anmieten, was zuletzt oft dazu geführt habe, dass die Halle nicht für Vereinsveranstaltungen zur Verfügung stand. Zudem mussten bis dato Speisen und Getränke vom Pächter der "Adlerstuben" abgenommen werden, was für Vereine unattraktiv war, weil sie nichts verdienen konnten.

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