http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
Zwei Absolventen glänzen mit 96 Punkten
Meisterlich (von links): Felix Klausmann, Marvin Schmitz, Hauptgeschäftsführer Stephan Meißner, Jeremias Kern und Matthias Schweitzer. Foto: Gareus-Kugel
28.07.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (vgk) - Die Verabschiedung der vier Meisterkurse an der Papiermacherschule Gernsbach, Schulzentrum für Papiertechnik, zählte gestern zu den letzten Amtshandlungen von Oberstudiendirektor Jürgen Gerstner. Seine Zeit als Schulleiter geht mit dem aktuellen Schuljahr zu Ende. Gemeinsam mit Peter Minrath, dem Vertreter der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, händigte er 61 Meisterschülern ihre Meisterbriefe aus. Die kleine Feierstunden umrahmten Werner Roth (Violine) und Klaus-Martin Kühn (Klavier) musikalisch.

Die vier Meisterbecher konnte Stephan Meißner, Hauptgeschäftsführer des Fördervereins Papierzentrum Gernsbach, Jeremias Kern (August Koehler SE, Oberkirch), Felix Klausmann (August Faller KG, Waldkirch), Marvin Schmitz und Matthias Schweitzer (beide Moritz J. Weig GmbH, Mayen) überreichen. Letzterer durfte sich zudem über einen der zwei Preise für beste Projektarbeiten freuen, ausgelobt von der Vereinigung Gernsbacher Papiermacher (VGP) und übergeben vom Vorsitzenden Jörg Nußstein-Böge sowie Stellvertreter Rudi Ewert. "Es gab bei den Papiererzeugern dieses Mal ein Fotofinish", meinte Nußstein-Böge. Gleich zwei Meister-Absolventen glänzten mit 96 Punkten. Die Entscheidung für die Preisvergabe fiel deshalb innerhalb des Lehrerkollegiums. Dieses zog die schulische Gesamtleistung in ihre Bewertung mit ein. Einen Preis bekam auch Marvin Lenecke für seine Bestleistung im Genre Papier- und Kunststoffverarbeitung (Krempel GmbH, Kuppenheim).

Die Herausforderungen der Meisterkurse gliedern sich an der Papiermacherschule in die Kategorien Papiererzeugung sowie Papier- und Kunststoffverarbeitung. Eine Ausbildung ist in Voll- oder Teilzeit möglich. Der Meisterabschluss ist dem Bachelor gleichgesetzt. Entsprechend hoch seien inzwischen die Anforderungen. Der Schulleiter gratulierte: "Sie haben ein wichtiges Ziel erreicht." Er erinnerte daran, dass sich auch die Papierindustrie im Wandel befinde und sich zunehmend digitalisieren werde. Deshalb werde sich auch das Anforderungsprofil der schulischen Ausbildung verändern. Ein Schwerpunkt werde zukünftig die Chemie sein. Auch mit der Anpassung der Ausbildungsordnung werde man sich zu beschäftigen haben. Respekt zollte Gerstner dem mit 52 Jahren ältesten Meisterkurs-Absolvent.

"Das Wichtigste ist, offen und neugierig für das Kommende zu sein", gab Meißner den Absolventen mit auf den Weg. Als Vorgesetzter sei es von Bedeutung, die Menschen mitzunehmen. "Sie müssen Teil des Teams vor Ort werden", lautete seine Aufforderung. Die Chancen für ein Arbeitsleben in der Papierindustrie stehen laut Meißner gut. Deutschland sei in Europa immer noch Papierproduzent Nummer eins und weltweit die Nummer vier. "Die Auslastung des Papierzentrums zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind", betonte Meißner.

"Die Führung von Mitarbeitern wird für sie ein ganz zentraler Punkt sein. Sie sind jetzt Ausbilder und führen junge Leute an ihren Beruf heran", gab IHK- Bildungsberater Minrath den frisch gebackenen Industriemeistern mit auf den Weg. Als Vertreter der Fachschüler sprach Christoph Neubauer-Rösner die Grußworte.

BeiträgeBeitrag schreiben 
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Die ersten zwei Adventswochen sind vorbei. Haben Sie bereits die Weihnachtsgeschenke für Ihre Liebsten?

Ja.
Ja, zum Teil.
Nein.
Ich verschenke nichts.


http://www.karlsruhe.ihk.de/handelsregister
Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz