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"Kernstück des politischen Tuns"
Brigitte Schäuble, Sabine Arnold, Sylvia Felder, Klaus von Trotha, Susanne Eisenmann, Georg Nimesheim, Andreas Merkel, Rosemarie Wößner-Schinke (von links). Foto: refra
30.07.2018 - 00:00 Uhr
Von Regina Frammelsberger

Gaggenau - Mehr als 30 Mitglieder des CDU-Ortsverbands Gaggenau trafen sich am Samstag im Kulturcafé der Steinbeis-Akademie, um langjährige Parteimitglieder zu ehren. Auch Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann war der Einladung gefolgt und fand lobende Worte für deren politisches Engagement.

Als Vorsitzende des Ortsverbands freute sich Sabine Arnold über das zahlreiche Erscheinen der Mitglieder und übergab das Wort der Kultusministerin. Diese habe die Einladung nach Gaggenau gerne angenommen, da es ihr wichtig sei, dass man "Vorbilder benennt und diejenigen ehrt, die sich für die Gesellschaft besonders einsetzten".

Im Gegensatz zum oft zeitlich begrenzten Engagement wurden mit Klaus von Trotha, Rosemarie Wößner-Schinke und Andreas Merkel laut Eisenmann "Persönlichkeiten geehrt, die einen langen Atem haben". Seit 50 beziehungsweise 25 Jahren gestalten die drei eine "gelebte Bürgerpolitik" auf der Basis von christlichen und demokratischen Werten.

Klaus von Trotha sei für sie das "Urbild eines Ministers", da er wichtige Eigenschaften für diese Funktion verkörpere. Sie beschrieb ihn als "streitbaren Demokraten", der immer für seine Überzeugungen eingetreten sei und viel in die Wege geleitet habe, auf das bis heute aufgebaut werden könne. 1976 wurde Trotha in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt, er war von 1991 bis 2001 Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Für einige Jahre war er auch Vertreter der Deutschen Bundesländer im Forschungsministerrat der Europäischen Union und ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender des Informationszentrums klimafreundliches Kohlekraftwerk. Trotha lebt in Sulzbach. 50 Jahre in unterschiedlichen Bereichen politisch aktiv zu sein, müsse laut Eisenmann beispielhaft hervorgehoben werden und verdiene eine besondere Auszeichnung.

Die Mitwirkung in der Kommunalpolitik bezeichnete sie als "Kernstück des politischen Tuns", da hier ein direkter und oft schwieriger Austausch mit den Menschen stattfinde. Seit 25 Jahren sind Rosemarie Wößner-Schinke und Andreas Merkel aktiv. Wößner-Schinke leistete vor allem als langjährige Schulleiterin der Hans-Thoma-Schule eine besondere Grundlagenarbeit, die laut Eisenmann "nicht hoch genug bewertet werden kann". In der Schulzeit werde jungen Menschen vermittelt, wie man Verantwortung übernehmen könne. Da es heutzutage schwierig sei, "eine einfache Antwort auf komplexe Fragen" zu geben, müssten die verschiedensten Anliegen berücksichtigt und vereint werden.

Als Kreisvorsitzender, Pressesprecher und Ortsvorstand der CDU setze sich Gaggenaus Stadtkämmerer Andreas Merkel direkt mit den Bürgern auseinander. Offensichtlich gelinge es ihm, miteinander einen Mittelweg zu finden, der laut Eisenmann als erstrebenswert gilt und in der heutigen Zeit nicht einfach zu erreichen sei.

Auch CDU-Landtagsabgeordnete Sylvia Felder fand anerkennende Worte für die einzelnen Geehrten. Sie lobte das politische Engagement sowie die Bereitschaft, seit vielen Jahren Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Als Ideengeber und Vorbilder hätten sie eine mobilisierende Wirkung auf die Parteimitglieder, denen sie durch ihre langjährige Erfahrung stets mit Rat und Tat zur Seite stünden.

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