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Toni Huber wirft seinen Hut in den Ring
Möchte Landrat des Landkreises Rastatt werden und wird von der CDU-Kreistagsfraktion unterstützt: Toni Huber, Bürgermeister von Weisenbach.  Foto: privat
01.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Rastatt/Weisenbach - "Für mich gibt es den Wunsch, nach 25 Jahren eine Veränderung zu machen." Der Kreistag ist für Toni Huber schon immer sein großes Steckenpferd. Ab 1999 war der Weisenbacher Bürgermeister stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, seit 2005 ist er deren Vorsitzender. Jetzt bewirbt sich der 53-Jährige um die Nachfolge von Landrat Jürgen Bäuerle.

Es war ein offenes Geheimnis, dass Huber Interesse an dem Posten hat. In der Gerüchteküche wurde er schon länger als Kandidat gehandelt. Als Jürgen Bäuerle erklärte, nach seinem 65. Geburtstag in den Ruhestand zu gehen, "macht man sich so seine Gedanken", betont Huber. Die Entscheidung zur Kandidatur sei nach vielen Gesprächen mit Vertretern aller Fraktionen gefallen. Die Wahl des Landrats ist am 12. März 2019, Bäuerle geht Ende April in den Ruhestand.

Wie Huber in einer zusammen mit seiner Fraktion veröffentlichten Presseerklärung mitteilte, ist er davon überzeugt, dass er "mit meiner langjährigen Erfahrung als Bürgermeister, meinem Engagement in vielen kommunalpolitischen Gremien, meiner hohen Identifikation mit dem Landkreis und der mittelbadischen Region sowie meinem breitgefächerten Fachwissen für das Amt des Landrats beste Voraussetzungen besitze".

Als Kreisrat beschäftige er sich schon fast 25 Jahre intensiv mit den vielfältigen Aufgaben des Landkreises. Im Bereich der Schulen, der Kliniken und Pflegeheime, des öffentlichen Personennahverkehrs, des Straßen- und Radwegebaus oder beim Breitbandausbau, um nur einige Bereiche zu nennen, "ist mir eine flächendeckend gute Versorgung unseres Landkreises wichtig". Huber betont zudem, "dass ihm die Weiterentwicklung unserer Städte und Gemeinden und der gesamten Infrastruktur eine Herzensangelegenheit ist".

Die CDU-Kreistagsfraktion "begrüßt und unterstützt" die Entscheidung von Huber mit einem klaren und einstimmigen Votum. Wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Kreisrat Andreas Merkel (Gaggenau), im Anschluss an eine Fraktionssitzung laut Pressemitteilung erklärte, sei der seit fast 25 Jahren im Kreistag engagierte Weisenbacher Bürgermeister ein Bewerber, "der durch seine hohe fachliche Kompetenz auf allen Feldern der Kommunalpolitik", aber auch durch sein ausgleichendes Wesen überzeuge.

Bereits im Jahr 2007 hatte der heute 53-Jährige nach Rastatt geblickt - seinerzeit als Oberbürgermeisterkandidat. Gesundheitliche Gründe, das bestätigte er gestern nochmals gegenüber dem BT, waren ausschlaggebend dafür, dass er seine Kandidatur zurückzog.

Eins ist für Toni Huber klar: Falls er zum neuen Landrat gewählt werden würde, würde er im Murgtal wohnen bleiben. "Ich habe ein Haus in Weisenbach, in dem ich mich wohlfühle." Mit der Stadtbahn sei er schnell in Rastatt. Er verweist darauf, dass Landrat Jürgen Bäuerle nach wie vor in seiner Heimatgemeinde Bühlertal wohnt.

Toni Huber ist in Forst (Landkreis Karlsruhe) aufgewachsen. Nach seinem Studium an der Hochschule für öffentliche Verwaltung war er zunächst als Personalamtsleiter in der Gemeinde Ubstadt-Weiher tätig. Anschließend wurde er Hauptamtsleiter im Rathaus seiner Heimatgemeinde, bevor er im Jahr 1993 mit 29 Jahren zum Bürgermeister der Gemeinde Weisenbach gewählt und 2001, 2009 und 2017 mit überzeugenden Ergebnissen im Amt bestätigt wurde. Seit 1994 gehört er ununterbrochen dem Kreistag des Landkreises Rastatt an. Seit 2005 ist er auch Mitglied im Aufsichtsrat des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV). Dem Aufsichtsrat des Klinikums Mittelbaden gehört er seit 2009 an.

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