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"Zentnerweise frische Feigen aus dem eigenen Garten"
Einige Zentner Feigen wird Karl Fritz ab Ende August allein von diesem mehrere Meter hohen Busch ernten können. Foto: Wessel
03.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Michael Wessel

Gaggenau - Karl Fritz hätte es sich vor 16 Jahren nicht träumen lassen, dass er einmal auf seinem Grundstück in der Gutenbergstraße zentnerweise Feigen ernten kann. Aus einem Urlaub in Meran hatte er damals einen etwa 50 Zentimeter hohen Feigenstock mitgebracht und diesen in seinem Garten gesetzt.

Die sonnige Hanglage bekam dem Zögling offensichtlich sehr gut, denn zwischenzeitlich ist daraus ein riesengroßer Busch mit mehr als sechs Metern Höhe und zwölf Metern Breite entstanden.

Hinzu kam als Ableger ein vier Meter hoher Feigenbaum. Zweimal im Jahr kann Karl Fritz ernten. Einige wenige Feigen sind es allerdings im Mai - und dafür aber "drei bis vier Zentner" Feigen im September.

"Die erste Ernte dürfen gerne die Vögel fressen", ist Fritz nicht besonders traurig über die geringe Menge. Die zweite Fuhre aber, die hat es in sich. In diesem Jahr werden die ersten Früchte wohl bereits Ende August reif sein. Positiv ist dabei, dass sie nach und nach reif werden und sich somit die Ernte über mehrere Wochen erstreckt.

Hat er ein besonderes Pflegekonzept, damit er stets so üppige Ernte einfahren kann? "Nicht wässern, nicht düngen", versichert der mittlerweile 80-Jährige. Auch in diesem sehr trockenen Sommer habe er keinen einzigen Liter Wasser gegeben.

Auf den Wochenmarkt muss Karl Fritz mit seinen Feigen aber nicht gehen, denn es gibt im Freundeskreis viele dankbare Abnehmer. Zwischenzeitlich ist er schon zum Feigen-Experten geworden, und so züchtet er beispielsweise Ableger, die ebenfalls schnell ihre Interessenten finden. "Die tragen manchmal schon nach dem zweiten Jahr", staunt Karl Fritz selbst über die Vitalität mancher Exemplare.

Immer wieder wird an ihn die Idee herangetragen, doch aus den Früchten Schnaps zu brennen. Dieser ist naturgemäß in den Ländern rund um das Mittelmeer verbreitet. Aber damit will sich Fritz nach eigenem Bekunden nicht mehr befassen.

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