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Der junge Bock war schneller
Quietschfidel zeigt sich der Ziegennachwuchs - gesund und munter.  Foto: Vogt
07.08.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (kv) - Normalerweise trennt der Gausbacher Landschaftspfleger Christian Striebich die jungen Böcke seiner Ziegenherde mit fünf Monaten von ihren Müttern und Tanten. "Rechtzeitig, bevor es ungeplanten Nachwuchs geben kann", meint er augenzwinkernd, denn der Ziegennachwuchs wird üblicherweise für das zeitige Frühjahr geplant.

Aber in diesem Frühjahr war einer der kleinen Böcke schneller: Noch vor der Trennung von der Muttertierherde entdeckte der kleine Bock im Alter von vier Monaten seine Männlichkeit. Jetzt gibt es auf der großen Weide in Gausbach mitten im Hochsommer fünf kleine Burenziegen, die vergnügt herumhopsen. Sie sind bereits vier Wochen alt und gesund und munter.

Ursprünglich waren es drei Ziegenmütter: Denn der Nachwuchs kam in Form von zwei Zwillingspärchen und einem Einzelkind zur Welt. Aber nach zwei Tagen lag eine der Zwillingsmütter morgens tot im Stall. Ein Junges wurde von einer anderen Mutter adoptiert, das zweite allerdings nicht.

Daher füttert Striebich zweimal am Tag aus dem Zitzeneimer, und abends herrscht für den Ziegennachwuchs Stallpflicht, wo sich die Kleinen von der Tageshitze erholen können. Wenn Striebich die Mutterziegen mit einem scharfen Pfiff und dem Schütteln des Broteimers lockt, dann stellen auch die kleinen Zicklein schon munter ihre langen Schlappohren und stürmen den Berg hinunter. Ohne Scheu lassen sie sich anfassen und genießen scheinbar auch die eine oder andere kleine Schmuseeinheit.

Ziegenpapa wird verkauft

Und was passiert jetzt mit dem Ziegenpapa? "Das ist ein richtig schöner kleiner Bock, ganz braun, ein toller Kerl, aber ich werde ihn verkaufen müssen", meint Striebich, der schon einige Exemplare auf der Bockweide hält - sauber getrennt von den Damen, damit es nicht zu einem weiteren "Ausrutscher" kommt.

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