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Matthias Walter neuer Leiter der Papiermacherschule
Matthias Walter wechselt von der Carl-Engler-Schule nach Gernsbach.  Foto: pr
09.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Hartmut Metz

Gernsbach - Matthias Walter hat sich in den Osterferien schon einmal in der Branche umgeschaut: Der 56-Jährige machte in der Papierfabrik Glatfelter ein Praktikum. "Was mir dabei auffiel: Alle sind auf ihre Arbeit in der Papierbranche stolz", berichtet der Ebersteinburger. Zusätzliche Motivation für ihn, um einen Kilometer weiter die Papiermacherschule in Gernsbach als neuer Leiter fit für den "digitalen Wandel" zu machen.

Aber nicht nur wegen der positiven Emotionen der Fachleute gibt der Wechsel Walter "ein gutes Gefühl". Als Ur-Gernsbacher wechselt der Maschinenbauer gerne in seine alte Heimat. In der Murgtal-Perle ist er noch immer Mitglied beim Hockeyclub, für den er früher mit dem Krummstock auf Torejagd ging.

Der Nachfolger von Jürgen Gerstner, der am Schuljahresende in den Ruhestand ging (das BT berichtete), fungiert schon lange als Schulleiter. Nach seiner Zeit beim Oberschulamt von 1996 bis 2005 übernahm der Murgtäler vor 13 Jahren die Führung an der Carl-Engler-Schule. Diese zählt mit rund 1300 Schülern im Bereich der Naturwissenschaften (mit Fokus auf Chemie und Biologie) zu den großen Berufsschulen im Regierungspräsidium Karlsruhe. Ein Technisches Gymnasium ist ihr dabei auch angeschlossen. 85 Lehrer umfasst das Kollegium.

Beim Papierzentrum fällt alles eine Spur kleiner aus: 780 Schüler und 35 Lehrer lauten die Zahlen - dafür ist es bundesweit eine einmalige Einrichtung. "Und ich bin wieder näher am Unterricht", nennt Walter einen Hauptgrund für den Wechsel, den er schon letzten Sommer ins Visier fasste. "Bei einer großen Berufsschule wurde es immer mehr Verwaltungstätigkeit, die bis hin zum Datenschutz reichte", konstatiert der 56-Jährige und will lieber wieder mehr den "Unterricht entwickeln". Dies ist ein weites Feld, denn die Digitalisierung sei "in der Papierbranche in vollem Gange. Es erfolgt eine immer stärkere Vernetzung. Entsprechend nimmt die Technik zu. Wir müssen die Auszubildenden und Meister so schulen, dass das Personal die komplizierte Technik beherrscht", gibt der ehemalige Maschinenbau- und Physik-Student als Ziel aus.

Der verheiratete Ebersteinburger und Vater einer Tochter ist sehr gut vernetzt. Der Vorsitzende der Direktorenvereinigung Baden-Württemberg für Berufsschulen gehört auch dem Ausschuss für Berufsbildung bei der Landesregierung an. "Dabei geht es darum, die duale Ausbildung zu fördern. Schließlich weiß jeder, wie groß die Nachwuchsprobleme im Handwerk sind", unterstreicht der neue Schulleiter in Gernsbach und sieht sich auch vom Landkreis Rastatt als Träger der Papiermacherschule "voll unterstützt".

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