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Merkurschule größtes Bauprojekt
18.08.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Auch in diesem Jahr nutzt die Stadtverwaltung die Sommerferien, um Schulen und Hallen zu ertüchtigen. Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Baustellen.

Merkurschule: Sie bildet die derzeit größte und auch längste Baustelle im Stadtgebiet. Bis Ende 2019 soll die dreizügige Gemeinschaftsschule über einen Anbau verfügen. Um bis dahin der großen Nachfrage nach Mittagessen und Betreuung gerecht zu werden, wird aktuell eine "provisorische Mensa" geschaffen. Denn die Kapazitäten der Mensa in der Jakob-Scheuring-Halle sind längst nicht ausreichend.

Der ehemalige Gymnastikraum in der Schule, der lange Zeit wegen Feuchtigkeit nicht mehr genutzt wurde, wird aktuell ertüchtigt, damit er nach der Zwischennutzung wieder als Gymnastikraum zur Verfügung steht. So wurden ein Sportboden verlegt und eine ballwurfsichere Akustikdecke eingebaut. Die Gesamtfläche des Gymnastikraums beträgt circa 185 qm und bietet im Mensabetrieb Platz für 78 Personen. Zudem wird für die künftige Nutzung eine zweite Umkleide vorbereitet.

Projektleiter Jürgen Lauten vom städtischen Hochbauamt zeigt sich zuversichtlich, dass wie geplant zum 22. Oktober mit den Arbeiten für den Anbau gestartet werden kann. Dieser soll direkt neben dem Sportplatz und mit einem Durchstich zum Schulgebäude errichtet werden. Das dreigeschossige Gebäude mit einer Länge von 50 Metern und zwölf Meter Breite soll Mensa und Schulküche beherbergen. Im oberen Geschoss sind die Fachräume für Chemie, Physik und Biologie vorgesehen. Auch Außenanlagen und der Schulhof werden in diesem Zuge teilweise neu gestaltet.

Aktuell sind Handwerker zudem damit beschäftigt, einigen Klassenzimmern neue Anstriche, Böden und Decken zu verpassen. Zudem hält moderne Technik Einzug in verschiedenen Klassenzimmern.

Eichelbergschule: Knallig bunt wird die neue Mensa in der Eichelbergschule. In Lindgrün präsentiert sich der Boden, Ausgabetheke und Küche sind mit hellblauen Kacheln gefliest. Auch wenn es aktuell noch nach Rohbau aussieht: Nach den Sommerferien können die Grundschüler dort eine warme Mahlzeit einnehmen, versichert die Stadtverwaltung. "Die Arbeiten liegen absolut im Plan", berichtet Ella Freitag. Sie betreut die Baustelle. Der Speiseraum (mit Personalraum) ist etwa 160 Quadratmeter groß und bietet Platz für 48 Schüler, die gleichzeitig essen können.

Außenrampe auch als Fluchtweg

Die Außenanlage ist nahezu fertig, ebenso die Rampe, über die das Essen in die neue Mensa gebracht werden kann. Das Geländer für die Rampe, die gleichzeitig als Fluchtrampe (statt Fluchttreppe) dient, wird noch angebracht. Somit ist die Mensa auch barrierefrei von außen erreichbar.

Nur wenige Meter weiter in der Eichelberghalle sind Handwerker damit beschäftigt, den Sanitärbereich umzubauen, so dass künftig beiden Geschlechtern Toiletten zur Verfügung stehen. "Die sanitäre Anlage ist noch aus der Anfangszeit", verweist Monika Braun vom Hochbauamt auf den dringenden Handlungsbedarf. So wurde nun die alte Duschanlage entkernt und der Raum neu aufgeteilt, so dass künftig Herren wie Damen eine Toilette samt Waschbecken zur Verfügung stehen. Der Zahn der Zeit hatte kräftig an den Leitungen genagt, die ebenfalls alle erneuert werden mussten, mit der Folge, dass auch im Außenbereich Arbeiten anstanden. "Zu- und Abwasserleitungen wurden ausgetauscht", berichtet Braun. Saniert wurden zudem auch die angegliederten Umkleiden. Auf über 70000 Euro werden sich die Kosten für die Maßnahmen in der Eichelberghalle damit belaufen.

Realschule: Sukzessive erneuert wurden in den letzten Jahren auch die Toiletten in der Realschule. Aktuell werden im zweiten Stock die sanitären Anlagen einer Grundsanierung unterzogen, so dass Lehrer wie Schüler neue Toilettenanlagen nach den Ferien erwarten. Die Gesamtkosten für die Sanierungen belaufen sich auf 75000 Euro.

Goethe-Gymnasium. Hier werden Flure und Vorräume vor den modernisierten Chemieräumen saniert. Böden, Decken und Wände wurden neu verlegt beziehungsweise gestrichen.

Städtische Hallen: In Eigenregie wird beispielsweise an der Mahlberghalle angebaut, um den Küchentrakt zu erweitern.

In der Wiesentalhalle in Michelbach ist die alte Hallendecke bereits ausgebaut. Sie wird durch eine ballwurfsichere Akustikdecke ersetzt. In Absprache mit den Vereinen wurden auch Hallenbeleuchtung, Lüftung und Elektroinstallation in der Decke komplett ausgebaut und verbessert. "Auch hier sind wir im Zeitplan", resümiert Jürgen Lauten. Und auch die Kosten von knapp 160000 Euro werden nicht überschritten. Er schätzt, dass die Halle spätestens nach dem 22. September wieder genutzt werden kann. Die Prallschutzwände und der Hallenboden stehen im kommenden Jahr auf der Agenda - wiederum in den Ferien, um Nutzungseinschränkungen und Sperrungen so gering wie möglich zu halten.

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