http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
http://www.badisches-tagblatt.de/UnternehmenKarriereZusteller/index.html
Industriemuseum rückt wieder ins Blickfeld
An der Station Unimog-Museum erfahren die Radler von den Gesprächen der Stadt mit der Betreibergesellschaft. Foto: hap
30.08.2018 - 00:00 Uhr
Von Hans-Peter Hegmann

Gaggenau - Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat mit einer öffentlichen Radtour die kommunalpolitische Sommerpause beendet. Fraktionsvorsitzender Gerd Pfrommer und Bürgermeister Michael Pfeiffer führten fünf Gemeinderäte, zwei Kandidaten für die anstehenden Kommunalwahlen, Vertreter des Arbeitskreises Tourismus-Freizeit und einige SPD-Ortsvereinsmitglieder zu den anstehenden Schwerpunkten der politischen Arbeit in Gaggenau.

Lediglich beim Halt an den neuerbauten "Wilhelm Häusern" am Ortseingang von Ottenau entwickelte sich eine Art ausgelagerte Bürgerfragestunde. Mehrere Bewohner warteten bereits auf die Radler, um ihre Bedenken zum Thema Penny-Kreisel und den daraus resultierenden Verkehr in der Ortseinfahrt zu äußern und Fragen zu stellen. Dabei standen die Fertigstellung des Hillwood-Areals und das Pilotprojekt "eWayBW" im Mittelpunkt. Pfeiffer bat zu bedenken, dass die Interventionen der Verwaltung wegen des Kreisels schon etwas bewirkt hätten, und machte zur Test-Elektrifizierung der B462 mehrmals auf die dazu demnächst stattfindende Bürgerinfoveranstaltung aufmerksam.

Die Tour begann am Rathaus in Bad Rotenfels, wo Pfeiffer bekanntgab, dass die Vorbereitungen für die von der SPD gewünschte Sanierung des Bürgersaals zur Nutzung für repräsentative Anlässe oder Trauungen angelaufen seien. So werde aktuell die Konstruktion unter der sichtbaren Decke untersucht. Vor der nächsten Station, dem Unimog-Museum (UM), erklärte Pfrommer, dass es seit der Eröffnung einen großen Beitrag zur touristischen Akzeptanz von Gaggenau geleistet habe. Aufgrund der soliden Finanzbasis sehe der Gemeinderat kein Problem für die Gewährung des gewünschten Darlehens für die Erweiterungspläne.

Zudem gab Pfeiffer bekannt, dass es inzwischen Gespräche zwischen der Stadt und der Betreibergesellschaft des Museums gebe. Ziel sei es, das schon einmal im Gespräch gewesene Industriemuseum der Stadt Gaggenau gemeinsam zu realisieren. Bei erfolgreichen Verhandlungen soll es seine Heimat in einer zusätzlichen zweiten Etage des Erweiterungsbaus erhalten und unter Regie der Stadtverwaltung betrieben werden. Das Unimog-Museum sei der ideale Ort, um die Industrie-DNA Gaggenaus, die sich einst im ehemaligen Dorf an der Murg entwickelte, in einem entsprechenden Umfeld darzustellen.

Als ein Kleinod, das hier beginne, dessen Achse sich nach der Fertigstellung des Waldseebads bis dorthin ausdehnen soll, bezeichnete Bürgermeister Pfeiffer den Kurpark. Beim nächsten Halt vor dem geschlossenen Waldseebad betonte Pfrommer, dass der Gemeinderat mit der Beschlussfassung seine Hausaufgaben gemacht habe. Pfeiffer gab bekannt, dass die Genehmigungsverfahren und Gespräche mit dem Regierungspräsidium laufen. Falls es keine Verzögerungen gebe, bestehe die große Hoffnung, dass der Badebetrieb zum Sommer 2020 aufgenommen werden kann.

Vor dem Helmut-Dahringer-Haus ging es um das Thema Durchgangsverkehr in Wohngebieten. Hier verwies der Bürgermeister auf die kommenden Aktivitäten im Rahmen des Mobilitätskonzepts, das nach Verkehrszählungen und der Erhebung des Durchgangsverkehrs mit zwei Workshops/Thementischen mit Bürgerbeteiligung am 7. März gestartet war.

Bei einer Besichtigung der Fußgängerbrücke über die Murgtalbahn bei der Haydnstraße gab Pfrommer bekannt, dass die Verwaltung beauftragt wurde, die Möglichkeiten für eine kostengünstige Sanierung zu eruieren. Dabei soll aber möglichst eine behindertengerechte Rampe hinzukommen. Pfeiffer bestätigte die Meinung von Gerlinde Stolle, dass die Brücke neben dem kürzeren Weg auch eine große emotionale Bedeutung für die Anlieger habe. Daher soll möglichst eine Sanierung erfolgen.

BeiträgeBeitrag schreiben 
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Der Otto-Katalog Frühjahr/Sommer 2019 wird der letzte sein, den es in gedruckter Form gibt. Er lohnt sich für den Versandhändler nicht mehr. Bestellen Sie noch Ware per Katalog?

Ja, regelmäßig.
Gelegentlich.
Nein.


http://www.karlsruhe.ihk.de/handelsregister
http://www.caravanlive.de/
Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz