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"Sautrog macht Karriere"
Bürgermeister Julian Christ (Zweiter von rechts) eröffnet mit Jürgen Illig (Dritter von links) und den freiwilligen Helfern das neue 'göttliche Highlight' am Murgufer.  Foto: Köhler
15.09.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (ankö) - Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Auch bei den römischen Weingöttern, die nun am Murgufer ihr "Reich" dank der neuen Bacchusbrunnen-Anlage des Katz'schen Gartens überblicken können, ging es nicht viel schneller. Nach rund sieben Jahren Planung und Konzeption konnte Jürgen Illig gestern das neue "göttliche Highlight" in einer Feierstunde eröffnen - rechtzeitig zum diesjährigen Altstadtfest.

Die neue Brunnenanlage ist keineswegs über Nacht entstanden. Ihre Geschichte reiche rund sieben Jahre zurück und finde ihren Ursprung bei einem Bacchusstein, den Adolf Kugel und Veronika Gareus-Kugel dem Katz'schen Garten überließen, erinnert sich Jürgen Illig bei der gut besuchten Eröffnungsfeier am Murgufer. Ihm war jedoch klar: Mit einem Stein alleine war nicht viel anzufangen. So begab er sich auf die Suche nach weiteren passenden Exemplaren: "Die meisten Steine kamen dann aus der Pfalz."

Den zur Anlage passenden Brunnentrog konnte die Gaststätte "Brüderlin" beisteuern - trotz dessen bescheidenen Ursprungs: "Auch dieser Brunnentrog hat Karriere gemacht: vom Sautrog zum Bacchusbrunnen."

Illig drückte den freiwilligen Helfern seine Wertschätzung aus. So hätten Josef Kern und Reinhold Krieg seit dem Frühjahr mit Unterstützung von Jochen Hochstuhls Statik-Verstand und Fritz Beck die Anlage in vielen Arbeitsstunden erbaut. Für die Mauer standen ihnen hierzu fünf Tonnen Sandstein zur Verfügung. Auch eine alte Gernsbacher Sandsteinrinne sowie Sandsteinplatten am Boden für die Besucher wurden vor dem Brunnen verbaut. "Ohne Spenden wäre dieser Brunnen gar nicht möglich gewesen", betont Illig mit Blick auf die Kosten der Baustoffmaterialien im vierstelligen Bereich.

Statt ein Eintrittsgeld zu verlangen, stünde am Eingang des Gartens eine Spendenkasse. Auch durch die Altstadtfest-Bewirtung könne Einiges eingenommen werden, erläutert Illig im BT-Gespräch. Zu zukünftigen Projekten im Katz'schen Garten könne er sich noch nicht äußern, folge aber seiner Devise "Stillstand ist Rückstand."

Bürgermeister Julian Christ zeigte sich für den Einsatz der freiwilligen Helfer dankbar: "Es zeigt, wie Sie in mühevoller Arbeit in Ihrer Freizeit Gernsbach lebenswerter machen und den Katz'schen Garten Stück für Stück erweitern."

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