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Feuerwerk beim Altstadtfest verzaubert
17.09.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (vgk) - Gernsbach feierte am Wochenende sein Altstadtfest und lockte mit attraktiven Angeboten sowie einem großen Musikfeuerwerk wieder tausende Besucher in die Murgtal-Perle. Es war die erste Festeröffnung für Bürgermeister Julian Christ. Er erinnerte an das allererste Fest 1975, für das die Brückenmühle ausschlaggebend war.

Der verstorbene Altbürgermeister Rolf Wehrle gab damals das Versprechen ab, ein Fest zu veranstalten, wenn das Gebäude renoviert wird. Auch Christ gab ein Versprechen ab. Er werde alles daran setzen, dass das Mühlengebäude wieder "seine Strahlkraft erhält".

Mit Kanonenschüssen, dem Einzug der Stadtkapelle Gernsbach, der Murgflößer, der Hecker- und Biedermeiergruppe und einer Abordnung von Pro-History auf der Hofstätte nahm das Fest bei strahlendem Sonnenschein am Samstagnachmittag seinen traditionellen Anfang. "Das Fest ist ein Fest für alle Sinne", sagte Christ bei seiner Begrüßung. Aus Baccarat konnte er Isabelle Ruthmann und Jean Francois Blaise sowie aus Pergola Bürgermeister Francesco Baldelli willkommen heißen. Außerdem hofft der Bürgermeister für das Stadtjubiläum zum 800. Geburtstag im nächsten Jahr auf genauso schönes Wetter.

Seine 30. und letzte Rede als Ortsbüttel hielt Rudi Seifried. Mit launigen Worten beschrieb dieser die Beweggründe, warum er nach seiner Ankündigung im vergangenen Jahr, nicht mehr als Ortsbüttel auftreten zu wollen, revidierte. Einerseits bat ihn Christ, ihn bei seinem ersten Auftritt als Bürgermeister zu begleiten, andererseits war seine vorjährige Abschiedsrede buchstäblich ins Wasser gefallen. Seifried nutzte deshalb die Gelegenheit, auf den schwindenden Charakter des Fests als "Fest der Vereine" hinzuweisen, so wie es einmal vor 44 Jahren war. Nach dem Verlesen der Regeln - so ist es verboten in Gernsbach über die Gernsbacher zu schimpfen, hingegen ist es erlaubt, sich mit "Du" anzureden, vorausgesetzt es folgen keine Schimpfwörter - erklärte der Ortsbüttel das Fest für eröffnet. Die Stadtkapelle umrahmte den offiziellen Festbeginn musikalisch.

Einen anderen Standort hatte in diesem Jahr die beliebte Wasserfontäne. Der Besitzer der Brückenmühle untersagte das Aufstellen der Fontäne an alter Stelle, rechts der Brücke, in Blickrichtung Salmenplatz. Die Düsen versprühten dieses Mal das Murgwasser linksseitig, nachdem ein anderer Wasserkraftnutzer schnell und unbürokratisch seine Zusage erteilt hatte.

Tausende Besucher fanden an den Festtagen den Weg nach Gernsbach. Die Stadt hatte sich herausgeputzt. In den Gassen und den Straßen drängelten sich insbesondere nach dem Feuerwerk die Massen. Vor den Essständen bildeten sich zeitweise lange Schlangen. Die Freunde aus Baccarat waren gegen 22 Uhr bereits ausverkauft.

Aus den Zelten und von den Bühnen herab drang Musik. Von Rock bis Pop waren Rhythmen aller Stilrichtungen zu hören. Angekündigt war auch die junge Sängerin Oliwia, die bei "Voice Kids" für Furore gesorgt hatte.

Wüstenspringmaus Mariechen der Star

Die Schminkkünste der evangelischen Jugend der Sankt-Jakobs-Kirchengemeinde erfreuten sich großer Beliebtheit. In der Storrentor- und der Amtsstraße lockten mittelalterliche Genüsse und gute Laune. Mariechen avancierte zum Star der Kinder. Die Wüstenspringmaus aus Limburg ist eine der Hauptdarstellerinnen des Mäuseroulettes. In der Waldbachstraße buhlten die Krämer um die Gunst der Käufer. Auch Papier konnte geschöpft werden.

Gut gefüllt präsentierte sich der Katz'sche Garten. Dort erwartete die Besucher ein Meer aus bunten Lichtern. Mehr als 1500 Kerzen brachten das neobarocke Gartenjuwel zum Funkeln. Im Rathaus empfing Julian Christ Menschen, die sich tatkräftig in der Flüchtlingshilfe engagieren. "Wenn andere den Satz sagen: ,Wir schaffen das, sagen wir, wir haben den Satz mit Leben gefüllt'", dankte der Bürgermeister den Helfern.

Das Musikfeuerwerk bleibt der Besuchermagnet. Schon eine Stunde vor Beginn füllten sich Stadtbrücke und Igelbachstraße mit Schaulustigen. Bereits am Freitag zum Warm-up war der Zuspruch an Gästen groß. Erstmals beförderte das Murgfloß an diesem Abend im Fackelschein die Gäste auf dem Fluss

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