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Veränderungssperre kein Hinderungsgrund
Wildwuchs auf einem Grundstück an der Hauptstraße in Ottenau. Ein Wohnhaus mit acht Wohneinheiten, das ein Investor dort errichten will, ist der Verwaltung zu groß.  Foto: Jahn
19.09.2018 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Gaggenau - Die Aufstellung des Bebauungsplans "Zwischen Haupt- und Friedhofstraße" in Ottenau und der Erlass einer Satzung einer Veränderungssperre für diesen Bereich "bedeutet nicht, dass in nächster Zeit dort keine Bebauung möglich ist", sagte Bürgermeister Michael Pfeiffer, als der Gemeinderat diese Thematik erörterte. Die Rahmenbedingungen seien klar erfasst worden, damit die Angelegenheit in die richtigen Bahnen gelenkt wird.

Konkret geht es um ein Bauvorhaben in diesem Bereich. Ein Investor möchte auf einem etwa 1000 Quadratmeter großen Grundstück an der Hauptstraße in Ottenau ein Wohnhaus mit acht Wohneinheiten errichten. Seit etwa eineinhalb Jahren ist er Eigentümer des Grundstücks. Und auf die Stadt Gaggenau nicht gut zu sprechen.

"Nachverdichtung wird immer positiv angesehen", sagte Lisa Niegel von der Abteilung Stadtplanung. Sie müsse aber "im maßvollen Rahmen erfolgen". In dem Areal gebe es neben einem Mehrfamilienhaus kleinere Baustrukturen. Für die Zukunft solle mit dem Bebauungsplan die städtebauliche Qualität gesichert werden. Weitere Punkte seien mit Blick auf den Parkdruck entsprechende Stellplätze, aber auch Grünflächen.

Bürgermeister Michael Pfeiffer geht davon aus, dass es im weiteren Verlauf der Hauptstraße in Richtung Hörden ähnliche Bauwünsche geben könnte. Deshalb sollten auch dort Bebauungspläne aufgestellt werden.

"Seit eineinhalb Jahren wird mit dem Bauträger hin und her gemacht", monierte Gerlinde Stolle (SPD). Warum werde nicht auf die Entscheidung des Regierungspräsidiums gewartet?

Die Karlsruher Behörde befasst sich mit dem Vorhaben, nachdem der Anwalt des Bauträgers den Sachverhalt dorthin übermittelt hat. In den vergangenen eineinhalb Jahren seien verschiedene Gespräche geführt worden, betonte Pfeiffer. Unter anderem sei dargelegt worden, wie die Rahmenbedingungen sind. Was geplant ist, sei zu groß, sagte Pfeiffer. In der Vergangenheit habe der Bauträger keine Kompromissbereitschaft gezeigt. Sobald die Planungen für den Neubau den Vorgaben entsprechen, würden sie dem Gemeinderat vorgelegt.

Bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung befürwortete der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans und den Erlass einer Satzung über die Veränderungssperre.

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