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Allein für Investitionen steuert Stadt fast fünf Millionen Euro bei
Das Gebäude hinter dem Kindergarten 'Spielwiese' (auf dem Foto links hinten) soll zur Erweiterung genutzt werden. Foto: Jahn
21.09.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (uj) - Lob für Gabriele Maier von der Abteilung Schulen und Betreuung kam von allen Seiten. Sprecher aller Fraktionen priesen ihren Bericht über die Bedarfsplanung in den Kindergärten.

"Familienfreundliche Kinderbetreuung bedeutet für uns einerseits die Vorhaltung einer ausreichenden Anzahl an Betreuungsplätzen zur Erfüllung des Rechtsanspruchs, andererseits auch die Zurverfügungstellung eines adäquaten Betreuungsangebotes - bedarfsgerechte Betreuungszeiten, mehr Krippen- und mehr Ganztagsbetreuungsplätze für Kinder im Kindergartenalter", sagte Maier. Mittlerweile seien die Kapazitäten in den Krippen erschöpft. Für Kinder über drei Jahren stünden ausreichend Plätze zur Erfüllung des Rechtsanspruchs zur Verfügung. Der Trend gehe immer mehr zu verlängerten Öffnungszeiten und mehr Ganztagsbetreuung. Diese Angebote seien wichtig für Eltern, die wieder einen Beruf aufnehmen wollten. In Zeiten des demografischen Wandels sei Familienfreundlichkeit ein Wettbewerbsfaktor, nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Städte und Gemeinden.

Die Stadt Gaggenau investiert recht hohe Beträge in die Kindergärten. Das Ergebnis im vergangenen Jahr belief sich auf fast 7,6 Millionen Euro, für das laufende Jahr sind mehr als 8,1 Millionen Euro veranschlagt, informierte Kämmerer Andreas Merkel die Gemeinderäte. Den größten Brocken stellen dabei die Betriebskostenzuschüsse in Höhe von jährlich rund 5,5 Millionen Euro dar.

Größere Investitionsvorhaben sind für dieses und das kommende Jahr veranschlagt. Die Kostenanteile der Stadt belaufen sich dabei auf fast fünf Millionen Euro. Größte Projekte sind der katholische Kindergarten St. Antonius mit 2,4 Millionen Euro Anteil der Stadt und der katholische Kindergarten St. Laurentius Bad Rotenfels mit 2,1 Millionen Euro. Auch für den katholischen Kindergarten St. Marien und den Waldkindergarten steuert die Stadt Gelder bei. Wie viel der Ausbau des Klassentrakts an der Hebelschule für Kindergartenzwecke der Spielwiese verschlingen wird, steht noch nicht fest. Die Planungen sollen dieses Jahr erfolgen. Voraussichtlich im Jahr 2020 würden dort insgesamt 70 zusätzliche Plätze zur Verfügung stehen (drei Krippengruppen und zwei Ganztagsgruppen). Die Kosten dafür stehen noch nicht fest.

Neben den Kindergarten in verschiedener Trägerschaft betreibt die Stadt Gaggenau in Freiolsheim, Hörden und Oberweier eigene Einrichtungen. Deren Betriebsausgaben betrugen im vergangenen Jahr rund eine Million Euro, in diesem Jahr sind rund 920000 Euro veranschlagt.

In den insgesamt 15 Kindertageseinrichtungen in Gaggenau stehen in 64 Gruppen 1163 Betreuungsplätze zur Verfügung, davon 49 Kleinkindbetreuungsplätze im Rahmen der Altersmischung (ein U3-Kind in Altersmischung belegt zwei Plätze) und 156 Krippenplätze. Somit stehen mindestens 909 Plätze für Kinder im Kindergartenalter zur Verfügung.

Nach Auffassung von Rudi Drützler (CDU) sei es wichtig, immer "auf Sicht" zu fahren. Sein Fazit: "Wir sind für die Zukunft sehr gut aufgestellt." Sieben bis acht Millionen Euro seien eine stolze Summe für Gaggenau. Eine Gebührenbefreiung für Eltern sei nicht zu stemmen.

"Die Planung ist sehr gut und gewissenhaft. Das Ziel, eine familienfreundliche Stadt zu sein, wurde erreicht", sagte Gerd Pfrommer (SPD). Kindergärten seien Bildungseinrichtungen, die beitragsfrei sein müssten. Das sei eine Aufgabe des Landes. Gelobt wurde die Kindergartenbedarfsplanung von Jan Stenger (FWG) und Rudolf Krumrey (Grüne). Die ansehnlichen Beträge seien gut angelegt für die Zukunft, meinte Alexander Haitz (FDP).

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