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Polizei löst Mahnwache nur kurz auf
Erst hat die BiGG die Versammlungs-Genehmigung für die Mahnwache nicht, dann erhält sie diese doch. Foto: Gareus-Kugel
04.10.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (vgk) - Nicht aufgeben möchte die Bürgerinitiative Giftfreies Gernsbach (BiGG) und rief am frühen Montagabend zur ersten Mahnwache auf. Rund 20 Bürger folgten dem Aufruf und versammelten sich für eine Stunde mit Protestplakaten vor dem Tor des Pfleiderer-Areals. Weitere Aktionen sollen immer montags folgen.

Das Ziel, das die Initiative mit ihren Aktionen verfolgt, ist die Bevölkerung darüber aufzuklären, welche Gifte in dem kontaminierten Gelände vorhanden sind und welche Gefahren davon ausgehen. Zudem hofft die BiGG nach wie vor darauf, die Gemeinderäte der FBVG und der SPD zu einem Umdenken zu bewegen. "Wir fordern mit Unterstützung der CDU-Fraktion die vollständige Entgiftung des Geländes", erklärte BiGG-Mitglied Frieder Kräuter. Im Rahmen der Verhandlungen mit der Krause-Gruppe - dem Investor, der auf dem Pfleiderer-Areal die Einkaufsmärkte realisieren möchte - soll auch auf die dort geplante großflächige Einzelhandelsbebauung verzichtet werden, fordert die BiGG weiter. Ebenso wird mehr Transparenz in der Verhandlungsdiskussion eingefordert. "Nachhaltigkeit statt Billigsanierung durch Investoren", gibt Frauke Jung als Fraktionsvorsitzende der CDU im Gemeinderat die Losung aus.

Die Mahnwache stellte den Auftakt einer breitangelegten Kampagne dar, die die BiGG für die nächsten Wochen ins Auge fasst. Nach wie vor ist die Gruppe von Argwohn gegenüber den Verhandlungspartnern bestimmt, betonte BiGG-Sprecher Stefan Krieg. "Rund 1200 Unterschriften wurden schon gesammelt - und wir werden weiter sammeln", kündigte Kräuter im BT-Gespräch an.

Für kurzzeitige Irritationen sorgte am Montag ein Polizeibeamter vom Posten am Bahnhof. Er fragte nach der Versammlungsgenehmigung, die 48 Stunden vor dem Aufruf zur Demonstration zu beantragen sei. Dies habe man laut Kräuter beim Ordnungsamt der Stadt Gernsbach getan. Allerdings sei in solchen Fällen das Landratsamt Rastatt zu kontaktieren, erläuterte Uwe Frey. Der Zuständige vom Amt für Baurecht, Natur, Recht und Ordnung der Kreisbehörde war rein zufällig am Ort des Geschehens. Und nach der vollständigen Klärung der Modalitäten agierte Frey ganz unbürokratisch: Die BiGG durfte ihre Mahnwache fortsetzen.

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