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Nachverhandlungen notwendig
Die Investorengruppe Krause hat erste Zugeständnisse bezüglich der Entwicklung des malerisch gelegenen Pfleiderer-Areals gemacht. So will sie sich an der Finanzierung eines Stegs über die Murg zur Altstadt beteiligen.  Foto:  Gerstner/Compusign
06.10.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (red) - Die Mehrheit des Gernsbacher Gemeinderats hat in der September-Sitzung ein ganzheitliches städtebauliches Nutzungskonzept für das vergiftete Pfleiderer-Areal festgelegt. Damit beauftragte er die Stadtverwaltung, Gespräche mit der Projektgruppe Krause hinsichtlich der Nutzung und Sanierung des Geländes zu führen (das BT berichtete).

Die Gespräche zwischen der Stadt und der Krause-Gruppe haben mittlerweile stattgefunden. Es konnten erste Ergebnisse erzielt werden, berichtet die Rathaus-Pressestelle. Demnach sieht sich Bürgermeister Julian Christ auf einem guten Weg: "Die Verhandlungen wurden konstruktiv, teilweise kontrovers, aber immer sachlich geführt. In einigen Punkten konnten wir überzeugende Verhandlungsergebnisse erzielen." Der Nutzungsmix sei so umgesetzt, "wie wir es uns wünschen und so wie wir es auch im Gemeinderat mehrheitlich festgeschrieben haben: mit Wohnen, Gewerbe, Naherholung". Dies alles könne "mit dem Investor Krause realisiert werden", glaubt Christ.

Laut der Mitteilung sagte die Investorengruppe in den Verhandlungen zu, neben der Einzelhandelsnutzung, Flächen für Wohnbebauung, Gewerbe und Grünflächen vorzusehen sowie den Naherholungswert zu stärken und die Erlebbarkeit der Murg zu ermöglichen. Des Weiteren will Krause sich an den Kosten eines Steges zur Altstadt sowie an der Finanzierung der verkehrlichen Erschließung beteiligen.

Dennoch wird es laut Christ noch Nachverhandlungen geben müssen, da hinsichtlich der Sanierung des Pfleiderer-Geländes noch kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt worden sei. "Auch wenn die Krause-Gruppe unsere Forderungen hinsichtlich der Nutzung des Geländes erfüllt, sind wir mit den Vorschlägen zur Sanierung des Pfleiderer-Areals noch nicht einverstanden. Ein möglichst großer Teil der Altlasten muss vom Gelände entfernt werden. Hier gibt es weiteren Verhandlungsbedarf. Daher werden wir die Gespräche mit Krause in den nächsten Tagen fortsetzen müssen, um für Gernsbach die bestmögliche Lösung zu erzielen", betonte der Gernsbacher Rathaus-Chef auch mit Blick auf Forderungen der Gemeinderats-Fraktion der CDU und der Bürgerinitiative Giftfreies Gernsbach (BiGG), die für die Entgiftung der Industriebrache sind.

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