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Auf dem Filetstück soll es keinen Schnellschuss geben
Hat das Bahnhofsgebäude eine Zukunft? Das wird sich im Verlauf der Planungen für dieses Areal zeigen.  Foto: Jahn
09.10.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (uj) - "Wir werden sehr streng vorgeben, dass Gaggenau hier etwas Besonderes will", sagte Oberbürgermeister Christof Florus. Beim Gebiet "Innenstadt-Bahnhof", das unter anderem das Sparkassenparkdeck und das Bahnhofsgebäude umfasst, handle es sich um das letzte Filetstück. Einstimmig beschloss der Gemeinderat gestern Abend die Aufstellung eines Bebauungsplans.

Es wird noch viel Wasser die Murg hinunter fließen, bis sich baulich etwas tut. Neben der Planung müssen diverse Grundstücksfragen geklärt werden. Das, so Florus, weil unter anderen der Bahn Grundstücke gehören und diese somit mitspricht. Auch müssten Bahnanlagen freigegeben werden, ergänzte Bürgermeister Michael Pfeiffer.

Mit der Firma STEG Stadtentwicklung seien Vorgespräche geführt worden, sagte der OB auf eine entsprechende Frage aus dem Gremium. Einen Zeitplan gebe es noch nicht - "wir lassen uns da nicht unter Druck setzen", unterstrich Florus. Auch sei zum Beispiel der Verkauf des Bahnhofsgebäudes nicht einfach.

Wird das Bahnhofsgebäude abgerissen oder in die neue Planung integriert? Das ist nur eine von vielen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan "Innenstadt-Bahnhof" geklärt werden müssen. Der Gemeinderatsbeschluss gibt das Signal für eine baldige Gesamtüberplanung und eine die Stadtentwicklung von Gaggenau unterstützende Bebauung des Bereichs.

Andreas Paul (CDU) sieht eine große Chance, auf dem Grundstück, einem Filetstück, etwas Passendes zu entwickeln. Wichtig sei, dass diese Fläche hochwertig entwickelt werde.

Gerd Pfrommer (SPD) erinnerte daran, dass dieses Thema bereits im Jahr 2014 erörtert worden sei. Damals sei die Sparkasse noch nicht erfreut gewesen. Das hat sich zwischenzeitlich geändert, da das Parkhaus mittelfristig abgerissen werden soll. Für die "Visitenkarte von Gaggenau" verlangt Pfrommer, dass drei Schwerpunkte berücksichtigt werden. Erforderlich sei eine "angemessene Nutzung", das "Entree muss erkennbar sein", genügend Parkraum sei erforderlich.

"Wir müssen etwas machen", sagte Martin Hahn (FWG). Das Parkhaus sei noch nie eine Augenweide gewesen. "So viel Transparenz wie möglich" verlangt Eric Peplau (Grüne). Er unterstütze die Planungen an einer für die Stadt sehr prominenten Stelle.

Nicht nur der Bahnhof selbst, sondern insbesondere das Areal, auf dem der Klotz Sparkassenparkdeck steht, soll einer "sehr intensiven Bebauung" zugeführt werden. Zudem, "wenn möglich", das Wohngebäude Ecke August-Schneider-Straße / Theodor-Bergmann-Straße. Mit dessen Eigentümer sind offenbar noch keine Gespräche geführt worden.

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