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Johann-Belzer-Schule - wohin führt der Weg?
Bei der Zukunft der Johann-Belzer-Werkrealschule sind noch viele Fragen offen. Die Sanierung soll deshalb verschoben werden. Foto: Mack
12.10.2018 - 00:00 Uhr
Weisenbach (mm) - Wie geht es weiter mit der Johann-Belzer-Schule? Die Sanierung der Werkrealschule ist das zentrale Thema der Gemeinderatssitzung am kommenden Donnerstag, 18. Oktober. Eine Machbarkeitsstudie wurde bereits im Gremium vorgestellt.

Die Kostenschätzung beläuft sich auf bis zu 6,3 Millionen Euro für die umfassende Generalsanierung. Es gibt den klaren Willen, die Werkrealschule zu erhalten. Das machte Bürgermeister Toni Huber bei der Juli-Gemeinderatssitzung deutlich. Mit dem neuen Rektor Oliver Hintzen soll es in die Zukunft gehen.

Generalsanierung nicht finanzierbar

Die Generalsanierung ist laut Gemeinderatsunterlagen nicht finanzierbar. Neben der Notwendigkeit der Sanierung sei auch der Fortbestand der Schule als Ganzes zu betrachten. Die Grundschule sei nicht in Gefahr, ein Augenmerk müsse auf die Werkrealschule gerichtet werden. Für das bestehende Schuljahr gab es eine "Gelbe Karte", weil nicht die erforderlichen 16 Anmeldungen erreicht wurden (das BT berichtete). Sollte auch im folgenden Schuljahr diese Zahl nicht erreicht werden, könne keine neue fünfte Klasse gebildet werden, die Schule würde "nach oben hin auslaufen", heißt es in den Ratsunterlagen. Eine weitere Gefahr sei, inwiefern der Schultyp Werkrealschule in den kommenden Jahren im Schulgesetz verankert sein werde. In Baden-Württemberg gibt es neben der Werkrealschule noch die Gemeinschaftsschule, die Realschule sowie das Gymnasium. Klar sei, dass das Grundschulgebäude mit vier Klassenzimmern nicht den Anforderungen einer modernen Ganztags-Grundschule entspreche.

Zum Thema Brandschutz wurde die Machbarkeitsstudie dem Brandschutzbeauftragten im Landratsamt vorgelegt. Dieser kommt zum Ergebnis, dass die Schule in der bestehenden Form Bestandsschutz genießt. Eine Hausalarmierung sei vorhanden, Rettungswege wurden überprüft und verbessert, heißt es in den Ratsunterlagen. Allerdings gebe es lediglich einen baulichen Rettungsweg, ein zweiter, wie heute in Schulen Standard, sei nicht vorhanden. Dieser werde über die Rettungsgeräte der Feuerwehr gewährleistet.

Für die Modernisierung von Sanitärräumen und die energetische Sanierung würden Kosten von rund 2580000 Euro anfallen. Unter Berücksichtigung aller finanziellen Faktoren und Zuschüsse würde ein Beschluss über die Sanierung der Schule zum jetzigen Zeitpunkt die dauernde Leistungsfähigkeit des Haushalts übersteigen. Die Sicherstellung der Aufgaben der Gemeinde wäre über einen längeren Zeitpunkt gefährdet, heißt es in den Ratsunterlagen. Angesichts einer Kreditaufnahme von 925000 Euro in den Jahren 2019 bis 2021 wäre es äußerst fraglich, ob das kommunale Aufsichtsamt die Haushalte genehmigen würde. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, die Sanierung der Schule bis zur Klärung der Zukunft der Werkrealschule zurückzustellen.

Weiterhin beschäftigt sich der Gemeinderat mit dem Sanierungsgebiet Ortsmitte I. Mit einem Antrag auf Aufstockung des Förderrahmens aus dem Landessanierungsprogramm um rund 286000 Euro sollen nach dessen Genehmigung weitere Sanierungsmaßnahmen wie Bergweg, Kindergarten, Projektentwicklung auf dem Hirsch-Areal oder Stellplätze im Bereich In den Höfen angegangen werden. Bürgerfragestunde, Bekanntgaben, Informationen sowie Anfragen der Gemeinderäte ergänzen die Tagesordnung der Sitzung. Beginn ist um 19 Uhr.

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