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Probleme mit parkenden Motorrädern an der Talsperre
Die Schwarzenbach-Talsperre ist ein beliebtes Ziel für Motorradfahrer. Nicht ordnungsgemäß parkende Bikes bereiten dort Probleme.  Foto: mhr
27.10.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (red) - Zu einer gemeinsamen Verkehrsschau hatte die Gemeinde Forbach am vergangenen Mittwoch Vertreter von Landratsamt und Polizei eingeladen. Zu besprechen waren Verkehrsthemen entlang der L83, insbesondere im Hinblick auf den Motorradverkehr sowie weitere Anliegen im Gemeindegebiet. Erste Station war die Schwarzenbach-Talsperre. Dort hat das ordnungswidrige Parken von Motorrädern auf der Ausfahrtspur des großen Parkplatzes an der Talsperre für Probleme gesorgt, berichtet die Gemeindeverwaltung. Durch verbesserte Markierung und Beschilderung sowie Hinweise auf die ausgewiesenen Motorradstellplätze soll dem Problem entgegengewirkt werden.

Mit Beginn der nächsten Motorradsaison sollen auch Kontrollen durch die Polizei die Falschparker dort abschrecken. Mitte 2019 müsse überprüft werden, ob eine Besserung der Situation durch die Maßnahmen erreicht wurde oder ob weitere Nacharbeiten erforderlich seien, so die Gemeinde.

Motorradlärm und überhöhte Geschwindigkeit sind Probleme, die die Einwohner in Herrenwies seit Jahren beschäftigen. Im Rahmen des Verkehrskonzepts für die Nationalparkregion sind für den Ortsteil straßenbauliche Veränderungen vorgeschlagen, die dem entgegenwirken sollen. Bei der Verkehrsschau wurde diskutiert, durch welche Maßnahmen der Zeitraum bis zu einer baulichen Umsetzung überbrückt werden kann.

Vom Mehliskopf kommend soll die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 bereits früher vor dem Ort beginnen als bisher. Aus Richtung Talsperre soll ebenfalls bereits vor dem Ort Tempo 70 angeordnet werden, um den Verkehr nicht nach einem Kurvenbereich abrupt von 100 auf 50 Stundenkilometer abzubremsen, wie es bisher der Fall ist. Kern der besprochenen Maßnahmen sei jedoch ein anvisierter optischer Rückbau der L83 im Ortsbereich von Herrenwies von drei auf zwei Spuren. Gemeinde und Fachbehörden waren sich einig, dass die Straße derzeit überdimensioniert sei und deshalb zu überhöhter Geschwindigkeit trotz Tempo 50 animiere. Durch eine optische Verengung der Straße könnte der Verkehr verlangsamt und damit voraussichtlich auch der Lärm reduziert werden. Das Straßenbauamt des Landratsamts wird sich planerisch mit den Vorschlägen auseinandersetzen und Lösungsansätze suchen, die dann nach den notwendigen Genehmigungen hoffentlich im Frühjahr 2019 umgesetzt werden könnten, schreibt die Gemeindeverwaltung.

Eine weitere Temporeduzierung wird es im Bereich der Herrenwieser Schwallung geben. Dort ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit gekommen. Künftig soll der Bereich rund 200 Meter vor und hinter der Schwallung in beiden Fahrtrichtungen auf Tempo 70 beschränkt werden.

Im Kernort Forbach gab es immer wieder Irritationen an der Kreuzung Schifferstraße und Eckstraße. Vielen Verkehrsteilnehmern sei nicht bewusst, dass der auf der Schifferstraße Richtung Bahnhof fahrende Verkehr gegenüber den von der Holzbrücke kommenden Fahrzeugen auf der Eckstraße vorfahrtsberechtigt ist. Dies soll durch eine Beschilderung in der Eckstraße klargestellt werden.

Letzter Punkt der Verkehrsschau war die Ausfahrt Nord zur B462 in Langenbrand, wo vom Ortschaftsrat ein Spiegel gewünscht wird. Dieser wird laut Mitteilung der Gemeinde von der Straßenbaubehörde abgelehnt. Die aktuelle Verkehrssituation habe bisher nicht zu Unfällen geführt. Vielmehr wird erwartet, dass ein Spiegel durch die auftretenden optischen Verzerrungen und schwer einzuschätzenden tatsächlichen Abstände und Geschwindigkeiten der Fahrzeuge das Risiko eines Unfalls eher erhöhen würde, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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