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Feuer breitet sich hinter der Fassade aus
03.11.2018 - 00:00 Uhr
Gaggenau (tom) - Geschätzt eine halbe Million Euro Sachschaden, keine Verletzten: Dies ist die Bilanz eines Wohnhausbrands am Donnerstagabend in Moosbronn. Nach Polizeiangaben begann der Brand im Bereich der Dachdurchführung des außerhalb liegenden Edelstahlkamins. Von dort aus habe das Feuer auf den Dachstuhl und die Holzfassade übergegriffen. Für Dieter Spannagel hingegen, den Einsatzleiter der Feuerwehr, ist die Brandursache noch nicht geklärt: Er schließt einen anderen technischen Defekt, möglicherweise in der Elektrik, nicht aus, erläuterte er gestern auf BT-Anfrage.

In dem Wohnhaus in der Herrenalber Straße war zuvor der neu eingebaute Kaminofen befeuert worden. In den Abendstunden saß die fünfköpfige Familie am Tisch, als am Haus Rauchentwicklung festgestellt wurde. Der Familienvater erkundete die Ursache, wurde dabei durch das Einatmen von Rauchgas leicht verletzt. Die Familie konnte das Wohnhaus verlassen. Der Vater musste nicht in eine Klinik.

Im Einsatz waren zunächst die Feuerwehrabteilungen Freiolsheim, Michelbach und Kernstadt. Sie waren um etwa 20 Uhr alarmiert worden. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig, so Dieter Spannagel. Aufgrund der umfangreichen Nachlöscharbeiten rückte auch die Feuerwehr Bad Rotenfels an. Gegen 1.30 Uhr konnte sich ein Großteil der Einsatzkräfte zurückziehen. Die Suche nach Glutnestern in der Isolierung dauerte allerdings länger. Die Abteilung Freiolsheim blieb zur Brandwache bis in den Morgen und entdeckte weitere Glutnester unterhalb einer Blechverkleidung. DRK-Bereitschaft und Rettungsdienst waren ebenfalls im Einsatz.

Das Polizeirevier Gaggenaus hat die Ermittlungen übernommen. Es schätzt den Schaden dereit im Bereich von einer halben Million Euro. Das in Holzständerbauweise errichtete Wohnhaus erleichterte die Ausbreitung des Feuers zwischen Innen- und Außenverkleidungen aus Holz und den Isolierschichten in den Wänden und im Dach, berichtete Dieter Spannagel. Auch das Dachgebälk wurde in Mitleidenschaft gezogen. Durch den notwendigen reichlichen Einsatz von Löschwasser wurden auch die Isolierschichten in den Böden beschädigt. Es ist nun zu prüfen, inwieweit das relativ neue Haus zurückgebaut werden muss.

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