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Anfänge im unteren Raum der Kirche
Anfänge im unteren Raum der Kirche
07.11.2018 - 00:00 Uhr
Von Elke Rohwer Gaggenau - Ältere Menschen in einer Gemeinschaft zusammenführen, das war und ist der Grundgedanke des Altenwerks St. Johannes in Oberweier. Im November feiert die Vereinigung ihr 50-jähriges Bestehen. Grund genug, um deren Anfänge näher zu beleuchten.

Das genaue Gründungsdatum des Altenwerks ist nicht bekannt, jedoch findet sich im Protokollbuch der Pfarrgemeinde ein Eintrag, aus dem hervorgeht, dass seit November 1968 "regelmäßig im unteren Raum der Kirche Altennachmittage" unter der Leitung des damaligen Pfarrers Georg Fröhlich stattfanden.

Auf Drängen von Pfarrer Fröhlich übernahmen einige Jahre später Franz Knörr und Alfred Müller sen. am 18. Oktober 1984 die Leitung des Altenwerks. Unterstützt wurden sie dabei durch eine Gruppe von ehrenamtlichen Helferinnen, die zu den Nachmittagen selbst gebackene Kuchen beisteuerten sowie Brezeln und Schinkenweckle richteten. Das durch den Verkauf eingenommene Geld wurde unter anderem für die Anschaffung von Stuhlkissen verwendet.

Im Jahr 1990 war das Organisationsteam aus Platzgründen schließlich gezwungen, sich nach neuen Räumlichkeiten für die Altennachmittage umzusehen. Nach Gesprächen mit dem damaligen Ortsvorsteher Helmut Böttcher fand am 11. Oktober 1990 der erste Altennachmittag im Foyer der Eichelberghalle statt. Im September 1998 zog das Altenwerk in das neue Gemeindehaus um.

Am 11. März 1999 gab das bisherige Team aus gesundheitlichen Gründen seine Leitung ab. Die neue Leitung stellte sich am 8. April 1999 bei einem Altennachmittag vor: Alfred Müller jun., Franz Kappenberger, Eleonore und Franz Zittel, Liesel Ströhm, Hilde Jung, Roswitha Jung sowie Hedwig Müller. Alfred Müller unterstützte seinen Vater im Altenwerk anfangs, indem er den technischen Auf- und Abbau der Lautsprecheranlage übernahm. Mit der Zeit fühlte er sich dem Altenwerk immer stärker verbunden. Im Laufe der Jahre gab es die eine oder andere personelle Veränderung. Das heutige Leitungsteam besteht aus: Alfred Müller, Elke Müller, Erika Jung, Wendelin Jung, Doris Wolz, Rita Peter, Edith Ruf und Eleonore Zittel.

Im Verlauf der Jahre prägten Programmpunkte wie Lichtbilder- und Diavorträge die Altennachmittage. Damals wie heute stehen Information und Weiterbildung im Vordergrund. Dazu gehören Vorträge über Ernä hrung, Gesundheit, Erbrecht, altersgerechtes Wohnen, Betreuungsangebote, "Essen auf Rädern" sowie Reiseberichte und historische Themen. Auch die Unterhaltung und Geselligkeit kommen nicht zu kurz. So gehören zu den Höhepunkten des Jahres die traditionellen Fastnachtsveranstaltungen mit musikalischer Umrahmung, der Altennachmittag zu Weihnachten, der Halbtagesausflug im Juni sowie das traditionelle Grillfest im Juli. Aber auch der religiös-spirituelle Gedanke findet seinen Platz.

Die Nachmittage des Altenwerks finden an jedem zweiten Donnerstag des Monats, 14 bis 17 Uhr, statt. Zu den Treffen kommen derzeit rund 40 Senioren zwischen 70 und 85 Jahren.

Sein 50-jähriges Bestehen feiert das Altenwerk St. Johannes am Donnerstag, 15. November. "An dem Tag sollen vor allem die Menschen im Mittelpunkt stehen, die regelmäßig zu den Altennachmittagen kommen", betont Alfred Müller. Nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr, der von dem Pfarrer im Ruhestand, Ehrendomherr und Senioren-Seelsorger Dieter Holderbach im Gemeindehaus gehalten wird, gibt es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Musik und Sketchen.

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