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1 500 neue Douglasien
1 500 neue Douglasien
16.11.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (rag) - Bei der öffentlichen Sitzung des Gausbacher Ortschaftsrats stand der Waldwirtschaftsbericht des Revierförsters Andreas Wacker als wichtigster Tagesordnungspunkt im Mittelpunkt. Wacker gab zunächst einen Überblick auf die Fakten des laufenden Jahres.





Die Einnahmen blieben im Rahmen der Erwartungen. Der anfangs stabile Holzmarkt kam aber durch das Überangebot unter Druck. Ursache war, dass Sturm- und Käferholz vermehrt angeboten wurde. Auch Gausbach verzeichnete mit 7 900 Festmetern einen höheren Einschlag. Geplant waren 7 200 Festmeter.

Der Durchlass Steinbrückelstraße wurde erneuert, und das Bergwaldprojekt wird fortgeführt, sagte Wacker. Für 2019 ist kein Wegebau geplant. Es sollen 1 500 Douglasien gepflanzt werden. Auf 3,2 Hektar ist Ausschneiden, auf 18,5 Hektar Einzelschutz gegen Verbiss geplant. An 350 Bäumen ist eine Wertästung vorgesehen. Die Jungbestandspflege auf 23,5 Hektar bleibt im Rahmen des Üblichen. Den Holzeinschlag setzte Revierförster Wacker mit 6 800 Festmetern etwas niedriger an als für 2018 geplant.

Keine Prognose wagt der Revierförster über das im kommenden Jahr anfallende Käferholz. Hier sei das Wetter der entscheidende Faktor. Brennholz sei genügend vorhanden. Wacker wies zudem auf das Verbot von Plastikplanen hin. Das Nadelholz sei weiter favorisiert. Angestrebt werden 80 Prozent Nadel- und 20 Prozent Laubholz. Bevorzugt wird die Tanne, weil sie bei steigenden Temperaturen dem Klimawandel eher trotzt, sprich stabiler ist. Auf trockenen Standorten habe sich die Douglasie bewährt. 2019 erwartet der Förster deutlich weniger Erlöse.

Der geplante Mountainbike- Trail wird wegen der ausgewiesenen Vogelschutzgebiete und FFH-Gebiete nicht realisiert werden können, was Ortsvorsteher Achim Rietz bedauert (siehe Bericht auf der ersten Murgtal-Lokalseite). Am Ende beschäftigte sich Rietz mit einer neuen Einpflanzung bei den Kriegsgräbern. Der aktuelle Zustand der Anlage sei wenig ansprechend. Zwei Helferinnen wären bereit, die Neuanpflanzung im kommenden Frühjahr zu übernehmen.

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