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Vollsperrung sorgt für Verkehrschaos an der Hofstätte
24.11.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (vgk) - Die erneute Vollsperrung der B 462 sorgte gestern teilweis für ein Verkehrschaos. Schon im morgendlichen Berufsverkehr kam es insbesondere auf innerörtlichen Umleitungsstrecken zu massiven Behinderungen. Schuld daran waren wieder im absoluten Halteverbot parkende Autos. Viele Autofahrer ließen ihre Fahrzeuge jedoch stehen. Sie fuhren mit der Stadtbahn zur Arbeit oder nahmen sich gleich frei.

Als eine Katastrophe bezeichnete Ulrike Westhoff ihren Weg zur Arbeit. Sie ist stellvertretende Leiterin der Sozialstation Forbach-Weisenbach. Gegen 7 Uhr blieb sie im Mühlgrabenweg hängen. Dort - im Bereich Hofstätte - ging zeitweise nichts mehr. Auch später bildeten sich an diesem Punkt immer wieder lange Autokarawanen. Diese stauten sich über die Stadtbrücke bis in die Bleichstraße zurück. Schuld daran waren Autofahrer, die trotz des absoluten Halteverbots ihren fahrbaren Untersatz in diesem Bereich parkten. Als dann auch noch Linienbus und Lkw die Stelle passieren wollten, ging gar nichts mehr, beklagte Westhoff.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe sorgte dieses Mal rechtzeitig für das Aufstellen der entsprechenden Schilder. In der Klingelstraße rollte der Verkehr ohne Behinderung. Fast beschaulich ging es vor der Baustellenabsperrung Süd in Richtung Talstraße und Scheuern zu. Dort waren kaum Verkehrsstörungen zu beobachten. Die meisten Autofahrer, ebenso wie Lkw-Fahrer, zeigten sich gestern bestens über die Sperrung informiert. Fast niemand verirrte sich vor die Baustellenabsperrungen, stellten die Bauarbeiter vor dem südlichen Tunnelportal fest.

Seit Juli läuft die Erneuerung der Fahrbahndecke auf dem 2,9 Kilometer langen Teilstück der Bundesstraße zwischen Gernsbach und Hilpertsau. Die Dauer der Gesamtmaßnahme zwischen der Anschlussstelle L 76 b und Tunnelportal beträgt mehr als ein Jahr. Teilweise musste die Straßenentwässerung von Grund auf erneuert werden. Mit der erneuten Vollsperrung ist das Ende der Arbeiten nun in Sicht. Die staugeplagten Autofahrer aus dem Murgtal können ab Montagfrüh aufatmen, wenn die Sperrung aufgehoben wird. Die zeitweiligen kompletten Schließungen der für das Murgtal so wichtigen Straße sorgten nicht nur bei Pendlern für einen erhöhten Blutdruck. Auch so mancher Anwohner an den Umleitungsstrecken geriet in Wallung angesichts des hohen Verkehrsaufkommens, das ein Verlassen des eigenen Grundstücks mitunter zum Problem werden ließ.

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