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Ordnung schaffen, nicht Kasse machen
Ordnung schaffen, nicht Kasse machen
24.11.2018 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Weisenbach - Der Gemeindevollzugsdienst soll nicht eingeführt werden, um Kasse zu machen, sondern um Ordnung beim Parken in Weisenbach zu schaffen. Dies machte Bürgermeister Toni Huber in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag deutlich. Geordnete Verhältnisse seien das große Ziel. Der Gemeinderat votierte einstimmig für das von der Verwaltung erarbeitete und mit den Verkehrsbehörden abgestimmte Konzept.

Die Parkmoral in der Gemeinde hat in den vergangenen Jahren deutlich nachgelassen. Bereits in der Juli-Sitzung des Gemeinderats wurde über das Thema beraten. Einstimmig sprach sich das Gremium damals für eine Überwachung des ruhenden Verkehrs aus (das BT berichtete).

Eine Vereinbarung mit der Stadt Gaggenau ist derzeit in Arbeit, um das Parkverhalten von deren Vollzugsbeamten überwachen zu lassen. Diese soll zum neuen Jahr bereits in Kraft treten. In den Bereichen Weinbergstraße, Im Viertel und Schützenstraße wurden neue Stellplätze errichtet. Eingeschränkte Halteverbotszonen werden ausgewiesen. Die vier neuen Stellplätze in Höhe der Weinbergstraße 17 sollen eine Parkzone mit Parkscheibenregelung werden (montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr für maximal zwei Stunden).

Im Kreuzungsbereich Schützenstraße / Im Viertel sollen die bereits bestehenden Parkplätze wieder an den bisherigen Pächter vergeben werden. Die neuen Stellflächen entlang der Weinbergstraße sollen ebenfalls als Parkzonenplätze (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, Höchstparkzeit mit Parkscheibe drei Stunden) ausgewiesen werden.

Kritisch ist die Situation in der Hauptstraße (B 462). Parken auf Gehwegen ist nicht erlaubt, stellte Bürgermeister Toni Huber klar. Andererseits würde parken auf der Fahrbahn den Verkehrsfluss erschweren. Außerdem sind Flächen, die als Gehwegflächen angesehen werden, teilweise in Privatbesitz. Auch müssen Straßeneinmündungen und Hofeinfahrten sowie die erforderlichen Abstände dazu berücksichtigt werden. Grundsätzlich sollten die Stellplätze so angeordnet werden, dass zu den Gebäuden hin ein Durchgang von 1,80 bis zwei Metern als Gehweg frei bleibt, um auch mit Kinderwagen und Rollatoren befahren werden zu können.

Beim Friedhof in Au soll es ebenfalls eine Parkzonenregelung mit zwei Stunden Parkdauer geben. Immer wieder war es zu Klagen von Bürgern gekommen, dass dort Wohnmobile abgestellt würden.

Eine Diskussion entwickelte sich um die Lage der ausgewiesenen Parkplätze. Wenn das Konzept funktioniert, soll es auf weitere Bereiche in der Gemeinde ausgedehnt werden, beispielsweise auf die Eisenbahnstraße oder die Auer Hangstraße. Klare Regelungen soll es geben, "damit jeder weiß, wo er parken darf", so Huber.

Steffen Miles (CDU) bezeichnete das vorliegende Kon zept als "prinzipiell gut". Parkplätze seien nicht überall möglich, wo sie gewünscht werden, weil es einfach keinen Platz dafür gebe. Marius Eisele (CDU) regte an, weitere neuralgische Punkte - in der Erlenstraße, In den Höfen oder an der Wendelinusbrücke beim alten Feuerwehrhaus - im Blickfeld zu behalten.

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