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"Mondlandschaft" statt Wassermassen
'Mondlandschaft' statt Wassermassen
30.11.2018 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Forbach - "Mondlandschaft" im Nordschwarzwald, mit einem dunklen Wasserrest? Die Besucher der Schwarzenbach-Talsperre finden diese derzeit mit einem fast schon historischen Tiefstand vor. Die Trockenheit hat auch vor dem Wasserspeicher nicht haltgemacht, dieser präsentiert sich derzeit eher nicht als der große Stausee. Selbst der Unterbau der Staumauer ist bereits zu erkennen.





Ein ungewohnter und nicht alltäglicher Anblick. Lange zurück liegt ein noch beeindruckenderes Bild, das sich den Betrachtern ab April 1997 geboten hatte. Damals wurde der Stausee abgelassen, um die Mauer zu sanieren und die mächtigen Kugelschieber im Grundablass der Mauer auszutauschen.

Ralph Eckhardt, Pressesprecher der EnBW, beantwortet Fragen zur aktuellen Situation:

Hat der niedrige Pegelstand Auswirkungen auf die Stromversorgung?

Die Talsperre ist derzeit zu 37 Prozent gefüllt. Damit deckt sie noch kurzfristige Lastanforderungen ab.

Wann war der Pegel denn jemals so gering?

Im Januar 2017 betrug die Füllung 35,9 Prozent über einen Zeitraum von rund 14 Tagen. Die Situation war damals eine andere als die jetzige lange anhaltende Trockenheit.

Wie ist die Lage, wenn in Spitzenzeiten kurzzeitig mehr Energie gebraucht wird?

Momentan können noch Spitzen abgedeckt werden. Dies ist täglich vorwiegend in den Abendstunden der Fall.

Ist noch genug Wasser vorhanden, das aus dem Auslaufbecken im Fettweiswerk nach oben gepumpt werden kann?

Nein. Gepumpt werden kann derzeit nicht. Das Wasser zum Pumpen kommt von Kirschbaumwasen. Der gesamte Zufluss wird für die Mindestwasserabgabe ab dort benötigt.

Gibt es Probleme bei der Durchgängigkeit für Fische?

Die Durchgängigkeit für Fische ist gegeben, da der gesamte Zufluss in Kirschbaumwasen für die geforderte Mindestwasserabgabe abgegeben wird.

Wie viel Regen wäre nötig, um die Situation zu entzerren?

Mehrere Wochen mäßiger bis ausgiebiger Regen, damit das Niederschlagswasser vom Boden auch aufgenommen werden kann und sich die Grundwasserspeicher sukzessive füllen können. Kurzer Starkregen würde nur zu Hochwasser führen und könnte vom ausgetrockneten Boden nicht so schnell aufgenommen werden.

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