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Quecksilber an der Oberfläche "fast nicht messbar"
Quecksilber an der Oberfläche 'fast nicht messbar'
12.12.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Der nächste baurechtliche Schritt für die Entwicklung des Pfleiderer-Areals steht am kommenden Montag auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Das Gremium soll nach dem Wunsch der Verwaltung den Planentwurf billigen und ihn für die erste Bürgerbeteiligung freigeben. Mit der Vorlage einher geht ein Prüfungsauftrag für einen möglichen Neubau des Gernsbacher Rathauses auf dem Gelände eingangs der Stadt. Damit "halten wir uns alle Möglichkeiten für eine Rathausplanung offen", erklärt Bürgermeister Julian Christ in einem Pressegespräch: "Es wäre fahrlässig, unsere Handlungsoptionen hier unnötig einzuschränken." Eine Sanierung des Rathauses auf dem Salmenplatz würde rund acht Millionen Euro kosten und erscheint nicht wirtschaftlich, so Christ.

Der Bürgermeister legt Wert auf die Feststellung, dass der geplante Nutzungsmix auf dem Gelände dadurch nicht infrage gestellt wird; nach wie vor seien ein Vollsortimenter (Rewe oder Edeka) und ein Discounter (Lidl) sowie eine Mischung aus Gewerbe, Büro, Einzelhandels- und Wohnbauflächen vorgesehen. Zudem informiert der Schultes darüber, dass weitere Untersuchungen auf dem Gelände ergeben haben, dass die an der Oberfläche gemessenen Prüfwerte für Quecksilber unter den für Kinderspielflächen als unbedenklich klassifizierten Werten liegen und das flüssige Schwermetall dort "fast nicht messbar" sei. Christ kündigt an, dass "durch die vollständige Entfernung der Altlasten im Bereich der ehemaligen Cyan-Becken, also der Schadenszentren, die bisherige Grundwasserreinigung durch Brunnen obsolet wird". Künftig sei nur noch ein sogenannter Polizeifilter notwendig. "Durch die von der Krause-Gruppe geplante Entwicklung wird das Gelände sicherer", unterstreicht Christ.

Abgeschlossen sei bereits das artenschutzrechtliche Gutachten. Demnach sind auf dem Pfleiderer-Areal in begrenztem Umfang Brutvögel, Reptilien, Fledermäuse und Totholzkäfer zuhause. Mit dem Anbringen von Nistkästen oder der Umsiedlung vereinzelter Zauneidechsen könne man den Anforderungen gerecht werden: "Artenschutzrechtliche oder umwelttechnische Bedenken liegen laut Begutachtung nicht vor", versichert Christ. Der Bürgermeister verweist darauf, dass die Bürger in der frühzeitigen Beteiligung die Möglichkeit haben, sich ins weitere Verfahren einzubringen.

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