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Forbach ab sofort kein weißer Fleck mehr
Forbach ab sofort kein weißer Fleck mehr
20.12.2018 - 00:00 Uhr
Forbach (rag) - Als erster Verein der Murgtalgemeinde Forbach durfte im Rathaus Jutta Seiler, Vorsitzende der Hutzelgeister, für ihren Verein das Zertifikat "Jugendfreundlicher Verein" aus der Hand der Suchtbeauftragten des Landkreises, Gudrun Pelzer, entgegennehmen. "Es freut uns, dass sich ein Verein in der Gemeinde entschieden hatte, sich zertifizieren zu lassen", meinte Bürgermeisterin Katrin Buhrke.

Für sie ist das Zertifikat ein Gütesiegel, mit dem der Verein bei zukünftigen Veranstaltungen werben kann. "Über 70 Vereine haben wir in der Gemeinde, und ich hoffe, dass noch weitere folgen." Es sind vor allem die Veranstaltungen, so die Bürgermeisterin, wo Alkoholprävention eine Rolle spielt. Auch Gudrun Pelzer zeigte sich erfreut, "einen kleinen Zeh in die Tür in Forbach bekommen zu haben". Und hofft, dass noch andere Vereine folgen werden. Die Hutzelgeister haben sich bereiterklärt, eine Vorbildfunktion zu übernehmen. Mit der Zertifizierung ist verbunden, darauf zu achten, dass Kinder und Jugendliche nicht an Alkohol rankommen. Auch von den Erwachsenen wird ein maßvoller Umgang mit Alkohol erwartet. Für einen Verein ist das Zertifikat auch Werbung, es fällt den Eltern leichter, ihre Kinder in einen solchen Verein zu geben.

Wolfgang Langer, Leiter der Fachstelle Sucht Rastatt/Baden-Baden, erwähnte, dass das Zertifikat "Jugendfreundlicher Verein" ein Projekt von "Halt" (Hart am Limit) ist. Auch er freut sich, dass Forbach nun kein weißer Fleck mehr ist. "Sie sind Pioniere in Forbach." Er bietet den Hutzelgeistern Hilfe an: "Wir sind für sie da." Buhrke ergänzte: "Wir haben die Förderrichtlinien für Vereine ausgearbeitet und bieten den zertifizierten Vereinen die doppelte Förderung."

Die Hutzelgeister-Vorsitzende Jutta Seiler betonte, dass beim Ausschank von Alkohol schon immer auf das Alter des Gastes geachtet wurde. "Unter den 46 Mitgliedern sind acht Kinder", und Minderjährige ohne Begleitung Erwachsener mussten nach 22 Uhr die Veranstaltung verlassen.

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