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Was geht im Kirchl 2019? Viel!
28.12.2018 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Es muss nicht gleich das Festspielhaus Baden-Baden sein: Das ist ein Motto des Vereins Kultur im Kirchl, der es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, "große Kultur zu kleinen Preisen" nach Obertsrot zu holen. Das auch "Festspielhäusel" genannte Kirchl ist im Murgtal längst zu einer beliebten Alternative geworden - auch für überregionale Künstler, von denen immer wieder Anfragen für ein Gastspiel im beschaulichen Gernsbacher Stadtteil kommen. Das spiegelt sich im neuen Programm für das erste Halbjahr 2019 wieder, für das jetzt die Flyer ausliegen.

Der Verein war 2018 aber nicht nur mit der Programmgestaltung beschäftigt: So sind rund 8 000 Euro in die Bühnentechnik investiert worden, die seit vergangenem Herbst unter anderem mit einer professionellen Beleuchtung sowie einem Beamer aufwartet. Die Reaktionen von Künstlern und Gästen des Kirchls waren durchweg positiv auf diese Neuerungen, sie lassen das Kulturvergnügen noch intensiver werden, freut sich der Verein.

Das Kulturjahr 2019 startet im Kirchl am Samstag, 5. Januar: Songschreiber Simon Merkel aus Langenbrand kommt mit Aljosha Konter und Philipp Marx nach Obertsrot, wo sie "gefühlvoll-sanften Gute-Laune-Pop" spielen werden. Das Trio begeisterte bereits im Vorjahr zum Jahresauftakt im Kirchl. Weiter geht es am Samstag, 19. Januar, wenn Mike West zu seiner großen Fangemeinde im Murgtal zurückkehrt. Angekündigt wird ein Abend voller Emotionen, gepaart mit Wortwitz und Humor. West spielt Lieder von Simon & Garfunkel bis Westernhagen, von Elton John bis Hannes Wader. Zum ersten Mal im Kirchl ist

am Samstag, 2. Februar, "Nico G". Nach dem Erfolg seines ersten Soloalbums im Jahr 2016 hat der Gitarrist seine zweite EP veröffentlicht - "The Road Book". Seit zwei Jahren auf Tournee durch Europa und Kanada, hat Nico in den besuchten Ländern Erfahrungen gesammelt und sich von auf dem Weg getroffenen Personen inspirieren lassen, um die neuen Titel zu schreiben. "The Road Book" ist eine Zusammenstellung von vier Original-Titeln aus Österreich, Kanada, Deutschland und Schottland (Tournee-Länder 2016/2017) sowie ein explosiver Klassiker der Rolling Stones: "Paint it Black". Laut Ankündigung will Nico G seine Leidenschaft für die akustische Gitarre und seine eigene, persönliche Handschrift sichtbar machen.

Bevor es in "Rückkorbhausen" wieder närrisch wird (Narrenbaumstellen am 28. Februar mit anschließender Party im Kirchl), treten am Samstag, 16. Februar, noch "The RememBerries" im Kirchl auf. "Das Trio mit vier Fäusten" spielt Rock- und Popsongs der vergangenen 40 Jahre mit Schwerpunkt auf den 90ern. Die Lieder werden mit Akustikgitarre, E-Gitarre, Bass, Melodica, zweistimmigem Gesang und druckvoller Fußpercussion auf die Bühne gebracht.

Ohne Drehbuch und



ohne Text auf die Bühne

Das Geschwister-Duo "GramMoQuai" eröffnet den kulturellen Reigen im März. Die beiden wagen sich laut Ankündigung in neue musikalische Gefilde - mit einer ungewöhnlichen Instrumentalisierung aus Gitarre, (Wald-) Horn und Gesang. Die deutschen Texte und die Musik der melancholisch-poetischen, aber auch mal stürmischen Lieder stammen aus eigener Feder. Sie sind am Samstag, 9. März, im Kirchl zu hören. Eine Woche später (Samstag, 16. März) ist das Improvisationstheater "Erdbeerpfeffer" wieder zu Gast in Obertsrot. Das Publikum dient dabei als Ideengeber und entscheidet mit seiner Eingabe von Orten, Gefühlen, Berufen und Eigenschaften, was beim Spielen vorkommen soll. "Wir kommen auf die Bühne ohne Text und ohne Drehbuch", betont "Erdbeerpfeffer: Wir sind immer neu, spontan und anders."

Mit Sebastian Dracu kommt am Samstag, 6. April, ein Träger des Deutschen Rock- und Pop-Preises und ausgezeichneter Gitarrist nach Obertsrot, wo er sein virtuoses Spiel präsentieren wird. Dracu stammt aus Baden-Baden und lebt mittlerweile in Paderborn, wo er populäre Musik und Medien studiert. Lokalkolorit steht am 27. April auf der Kirchl-Bühne: Die Gruppe "Broken Heart" (Mario Götz, Marc O. Dopf, Ludwig Weber, Roland Hasenohr und Gunther Arntz) nähert sich der Musik von Willy DeVille "mit größtem Respekt, aber auch größter Authentizität",

verspricht der Veranstalter.

Bleibenden Eindruck hat bei ihrem Debüt im Kirchl "Murzarellas Music-Puppet-Show" hinterlassen. Die aus dem Ruhrgebiet stammende und mittlerweile in Baden-Baden lebende Sopranistin und Bauchrednerin Sabine Murza besitzt eine ungemein wandlungsfähige Stimme - und die braucht sie auch, um sich und ihren drei Puppenfiguren in der Show eine jeweils ganz eigene Persönlichkeit zu verleihen. Sie kommt am Samstag, 11. Mai, erneut ins Kirchl.

Zwei Wochen später steht wieder Rock und Pop auf dem Programm, wenn Alex Wernet mit seiner "Road to Salvation" nach Obertsrot kommt. Er entwickelte eine "tiefe Liebe für den Blues, Country und Folk, dessen Verschmelzung gerne als Americana gefeiert wird". Zu hören ist sein erstes Album am Samstag, 25. Mai.

"Geschichtle und Gedichdle" präsentiert am Samstag, 8. Juni, Mundartdichterin Sybille Gogeißl aus Kuppenheim im Kirchl. Sie ist Preisträgerin des vom Regierungspräsidium Karlsruhe ausgeschriebenen Mundartpreises "De Gnitze Griffl". Das Programm im ersten Halbjahr beschließt im Kirchl das Leonard-Cohen-Project, das schon mehrmals in Obertsrot zu Gast war. Die Musiker Thomas Scholz (Gitarre), Jürgen Gutmann (Gitarre, Gesang) und Manuel Dempfle (Gitarre, Gesang) konzentrieren sich vor allem auf die frühen Lieder des Poeten, die noch maßgeblich von seiner markanten Stimme und Gitarrenbegleitung geprägt sind.

Den tagesaktuellen Spielplan des Kirchls und weitere Informationen rund um die Kleinkunstbühne in Oberstrot findet man im Internet:

www.kultur-im-kirchl.de

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