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"Sehr gefällige Planung"
'Sehr gefällige Planung'
23.01.2019 - 00:00 Uhr
Von Hartmut Metz

Gernsbach - "Wir finden die Planungen sehr gefällig. Der Baukörper fügt sich gut ein", lobt Sylvia Felder aus der Warte der CDU. "Die Veränderungen sind verträglich und passen in die vorhandene Bebauung", assistiert Uwe Meyer von den Freien Bürgern und ergänzt, "es stärkt unseren Standort, wenn die Zukunftsfähigkeit verbessert wird." Da sich sowohl Grüne als auch SPD den Aussagen anschlossen, segnete der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) am Montagabend einstimmig den Bauantrag des Papierzentrums ab.

Die Papiermacher machen sich fit für die Zukunft und treiben die Sanierung voran. Wie der städtische Sachgebietsleiter Albert Betting den ATU-Mitgliedern erläuterte, dienten Abriss und Neubau des Wohngebäudes und der Seminarräume in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 3 und 5 "der Qualitätssteigerung". So sollen etwa die Mehrbett- auf Einzelzimmer umgestellt werden. Dadurch konnte Betting Meyer die Sorge nehmen, dass sich die Parksituation weiter verschlechtert. "Jetzt wird die Bettenzahl abgebaut", beschwichtigte der Baufachmann aus dem Rathaus und betonte die ohnehin vorhandene "Überkapazität an Stellplätzen", die die Papiermacher stellen müssten. Dies gelte weiterhin, auch wenn drei von sechs Stellplätzen "vernichtet werden. Einer wird aber breiter und behindertengerecht", berichtete Betting und schob nach, "trotzdem sagte das Papiermacherzentrum lenkende Maßnahmen zu, um die Parkproblematik zu verbessern."

Den Ausschuss störte es nicht, dass die Traufhöhe wächst und um 1,05 Meter überschritten wird. Das Gebäude bleibt schließlich laut Betting "deutlich unter der erlaubten Maximalhöhe". Letztlich fällt die Veränderung optisch kaum auf, weil der Rohboden um 89 Zentimeter abgesenkt wird. "So ist auch ein behindertengerechterer Zugang ins Gebäude möglich", nannte Betting einen Vorteil des minimalen Zuwachses nach oben. Nach der Energieversorgung erkundigte sich die Grüne Beate Benning-Gross und erfuhr, dass mit Gas geheizt wird.

Irene Schneid-Horn (SPD) sprach sich angesichts all der Verbesserungen für das Bauvorhaben aus. "Wir freuen uns, dass das Papiermacherzentrum eine so große Auswirkung hat und den Namen Gernsbachs in die Welt hinausträgt." Felder findet ebenso, man könne "stolz darauf sein. Insgesamt ist der Umbau ein gutes Zeichen und zeigt, dass es der Papierindustrie gut geht".

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