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Ohne Vorstände kein Dorfladen
Ohne Vorstände kein Dorfladen
24.01.2019 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Forbach - "Wenn es zwei Menschen gäbe, die bereit wären, die Vorstandsämter zu übernehmen, dann wäre die Gründung einer Genossenschaft kein Problem", sagt Ortsvorsteher Roland Gerstner. Diese ist als Träger für einen Dorfladen in Langenbrand vorgesehen. Dort gibt es seit der Schließung der Bäckerei keine Einkaufsmöglichkeit mehr - eine Situation, die Ortsvorsteher und Ortschaftsrat schon seit rund drei Jahren beschäftigt.





Potenzielle Aufsichtsräte für die Genossenschaft und ehrenamtliche Mitarbeiter, die seien vorhanden, so Ortsvorsteher Gerstner. Auch gab es Kontakt zur Lebenshilfe, über die Waren bezogen werden könne. "Dann müssten wir uns keiner Lebensmittelkette anschließen", erläutert er. Ein Mitarbeiter der Lebenshilfe könnte im Langenbrander Dorfladen mithelfen, ein Laden stünde zur Verfügung. Die Eigentümerin würde das ehemalige Geschäft in der Langenbrander Straße vermieten. Die dort vorhandenen 90 Quadratmeter Fläche wären ausreichend.

In Reichental ist die Situation deutlich konkreter. Dort findet am Freitag, 1. Februar, die Gründungsversammlung für den Dorfladen statt. In Staufenberg ist man noch weiter und plant bereits für dieses Jahr noch den ersten Spatenstich für den Umbau der alten Markthalle.

"Wir hätten auch Leute, die im Laden mithelfen oder die bereit wären, einen Zubringerdienst für ältere Bürger zu übernehmen. Es fehlt einfach an Menschen, die die Führungsrolle übernehmen wollen", bedauert Gerstner. Für Verwaltung oder Abrechnung, dafür gebe es Mitwirkende, erläutert er. Auch für die Führung des Ladens stünde eine Frau zur Verfügung, die bereits in der Lebensmittelbranche tätig war. "Wir brauchen ja jemanden, der die Bestellungen macht."

Die Struktur sei vorbereitet, es gebe mehr als 500 Interessenten, die Anteilscheine an der Genossenschaft zeichnen wollten, erläutert Gerstner. Alles sei so weit vorbereitet, nur die Vorstandsvorsitzenden fehlen. Bis sie gefunden werden, soll ein Wochenmarkt organisiert werden und "fahrende Händler" so die Grundversorgung sichern. Backwaren, Obst und Gemüse sowie Fleisch- und Wurstwaren sollen dienstags angeboten werden. Drei Händler haben ihr Interesse bekundet.

Das Thema müsse im Ortschaftsrat noch einmal diskutiert werden, sagt Gerstner. Einen genauen Zeitplan allerdings gebe es noch nicht, "nach dem Winter" soll sich der Rat erneut mit der Problematik beschäftigen.

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