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Neues Team an der Spitze der Stadtkapelle
Neues Team an der Spitze der Stadtkapelle
28.01.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (refra) - Etwa zwei Dutzend Mitglieder der Stadtkapelle Gaggenau wählten bei ihrer Jahreshauptversammlung am Freitagabend ein neues, nun achtköpfiges Vorstandsteam. Helmut Hirth gab die Rolle des Vorsitzenden ab, in der er seit Anfang der 90er Jahren für den Verein aktiv war.

Ein kleines Ensemble unter der Leitung von Gerold Stefan gab zunächst eine musikalische Einstimmung, bevor der scheidende Vorsitzende die Anwesenden begrüßte. Das vergangene Jahr war durch seine krankheitsbedingten Ausfälle geprägt gewesen, so dass die geplanten Wahlen immer wieder verschoben werden mussten.

Hirth dankte den helfenden Händen für ihre Unterstützung, wodurch die Stadtkapelle dennoch auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken könne. Als Beispiel nannte er das gelungene Bezirkskonzert, wofür die Kapelle besonders viel Lob erhalten hatte. Mit knapp über 100 Mitgliedern ist der Verein noch gut aufgestellt - allerdings fehle es vor allem im Blechbläserbereich an Nachwuchs. Der Wegfall der Kassiererin, fehlende Jugendleiter und eine noch nicht aufgebaute Kooperation mit den Grundschulen (sogenannte "Bläserklassen") machten deutlich, was in Zukunft angepackt werden muss. Dank Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und dem Herbstmessen-Verkauf konnte Kassenprüfer Werner Fritz einen soliden Kontostand vermelden. Er bescheinigte der Kassiererin Anette Moog eine einwandfreie Buchungsarbeit. Zusammen mit Alexander Müller wird Fritz auch zukünftig die Kasse prüfen.

Nach einem Dank an Helmut Hirth, der laut Fritz "selbst im Krankenhaus immer ein Auge auf die Stadtkapelle geworfen hat", war eine Wahl mit drei gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern geplant. Diese sollten für die Bereiche Verwaltung, Finanzen und Musiker zuständig sein. Wahlleiterin Ellen Markert wies jedoch auf diesbezügliche Unstimmigkeiten in der bestehenden Satzungsordnung hin.

Nach kurzer Verwirrung konnten die Mitglieder der Stadtkapelle recht schnell eine für alle akzeptable Lösung finden. Denn auch auf Grundlage der bestehenden Satzung könne mit mehreren Beisitzern die Verantwortung auf verschiedenen Schultern verteilt werden. In Zusammenarbeit mit einem Team und der Option, die Satzung in ihrer ersten Sitzung verändern zu können, war Mario See bereit, den Vorstandsposten zu übernehmen. Die Position der Schriftführerin wurde Protokollantin Ulrike Ostrop-Peters zugeteilt. Anette Moog ist nun offiziell Kassiererin. Als Beisitzer wurden zunächst Susanne Krettenauer, Kristina Pfaff sowie die nicht anwesende Patricia Daly gewählt, um zum Beispiel die Übernahme der Kommunikation unter den Musikern beziehungsweise der "Bläserbande" zu übernehmen.

Diesem "Top-Sechser-Team" schlossen sich auf Anregung von Ellen Markert noch Dagmar Radke und Gabriele Virchow an, so dass die Vorstandschaft aus acht Mitglieder besteht.

Wie genau die Aufgaben verteilt werden, entscheidet die neue Vorstandschaft in ihrer ersten Sitzung, für die im Anschluss gleich ein zeitnaher Termin gesucht wurde. Eine eventuelle Satzungsänderung wird dann in der nächsten Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgestellt. Der Abend zeigte: Genügend Mitglieder der Stadtkappelle sind bereit, ihre Kräfte einzubringen, wenn es um die Zukunftsgestaltung des Vereins geht. Somit konnten die unklaren Vorstandsverhältnisse zufriedenstellend gelöst werden.

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