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Vermehrt Wünsche nach Bebauung
Vermehrt Wünsche nach Bebauung
06.02.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (vgk) - Mit dem einstimmig gefassten Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Friedrich-, Freiherr-vom-Stein- und Beethovenstraße" machten die Gemeinderäte am Montagabend den Weg frei für die Überplanung des Areals. Gleichzeitig stimmten sie der Satzung über eine Veränderungssperre in diesem Bereich zu.

Zum Hintergrund führte Stadtplanerin Lisa Niegel aus, dass seitens Ottenauer Grundstücksbesitzer vermehrt Wünsche nach einer Bebauung ihrer Grundstücke an die Stadt herangetragen wurden. Aktuell liegt eine Bauvoranfrage für ein Mehrfamilienhaus in der Engelsstraße vor. Auch soll an der Ecke Beethovenstraße/Freiherr-vom-Stein-Straße ein bestehendes Haus durch ein Mehrfamilienhaus ersetzt werden. "Städtebaulich sind solche Häuser an diesen Stellen nicht besonders erstrebenswert", führte dazu die Stadtplanerin aus.

Mit den gefassten Beschlüssen geben die Gemeinderäte den Stadtplanern nun die Instrumente für eine maßvolle Nachverdichtung in diesem Bereich an die Hand. Das Gebiet soll mit einem Bebaungsplans neu strukturiert werden. Der Erhalt der städtebaulichen Struktur in diesem Teil von Ottenau soll über die Festsetzung der Höhenentwicklung, der Grundfläche und der Anzahl der maximal möglichen Wohneinheiten erfolgen.

Zudem ist vorgesehen, aufgrund des in diesem Bereich herrschenden Parkdrucks Stellplatzverpflichtungen für künftige Bauvorhaben über die örtlichen Bauvorschriften festzusetzen. Die Erstellung des Bebauungsplans könne im beschleunigten Verfahren nach Paragraf 13 a Baugesetzbuch erfolgen.

Grundsätzlich positiv bewertete Gemeinderätin Gerlinde Stolle (SPD) die Pläne. Zudem wollte sie wissen, ob es nicht sinnvoll wäre, ein größeres Gebiet in Ottenau zu überplanen. Sie verlieh ihrer Sorge Ausdruck, dass es durch eine kleingliedrige Planung an anderer Stelle zu nicht gewollten Auswüchsen kommen könne.

Eine Überplanung im größeren Stil würde in einem Bebauungsplan nicht funktionieren, meinte Bürgermeister Michael Pfeiffer. Kleinere Einheiten seien sicherer und schneller abzuarbeiten. Natürlich müsse darauf geachtet werden, dass nichts gebaut wird, das nicht ins Umfeld passt, fügte Oberbürgermeister Christof Florus ergänzend hinzu.

Als lobenswert bezeichnete die Überplanung des Areals in Ottenau auch Martin Hahn (FWG).

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