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Publikum nimmt neue Route sofort an
11.02.2019 - 06:28 Uhr
Gaggenau (hap) - Die Idee der "Schäger", den Umzug vor dem Narrenbaumsetzen in Michelbach auf das Dorf auszudehnen, wurde am Samstagnachmittag ein voller Erfolg. Rund 850 Hästräger in 49 Gruppen hatten sich im Fachwerkdorf eingefunden, um die närrische Saison auf der Straße zu eröffnen.

"Wir hatten noch nie so viele Teilnehmer und vor allem Besucher am Straßenrand, die für eine tolle Stimmung sorgten", war das erste Fazit der Organisatorin Julia Schäfer. Nach der Taufe des Narrenbaumes, der bereits am Freitag vor der Wiesentalhalle aufgestellt wurde, zog ein Teil der Narren in die Halle zum Abfeiern. Der Rest zeigte, dass Fastnachter auch spontan etwas auf die Beine stellen können. Trotz bedeckten Himmels formierten zunächst zwei Gruppen eine Polonaise, der sich immer mehr kostümierte Gäste anschlossen. Am Schluss windete sich eine riesige Narrenschlange über die Fläche.

Während sich bisher der Narrenzug nur in einer großen Schleife durch die Siedlung bewegte, wurde er diesmal am Heimatmuseum gestartet und führte über den Lindenplatz in die Siedlungsstraße, am Farrenstall vorbei bis zum "Narrentempel" Wiesentalhalle. Dadurch bot sich die Gelegenheit, viele Anfragen von Gruppen zu berücksichtigen.

Von ursprünglich 14 Grüppchen im Jahr 2010 entwickelte sich das einstige Narrenbaumstellen damit zu einem richtigen Umzug mit Narrenbaumtaufe vor der Wiesentalhalle und anschließendem Remmidemmi in derselben. Auch das Publikum nahm die neue Route sofort an und stand bereits eine halbe Stunde vor dem Start in bester Laune an den Straßenrändern.

Angeführt von den Honoratioren aus dem Schägernest zog sich der närrische Lindwurm zunächst am Michelbach entlang Richtung Halle. Hexen und Trolle aus dem gesamten Murgtal und Umgebung mischten sich mit zum Teil weit angereisten Gruppen aus Oberachern, Karlsruhe und der "Guggemusik Feuerschnegge" aus Angelbachtal im Kraichgau.

Diese sorgten auch zusammen mit den Haffe-Riewer für fetzige musikalische Unterhaltung in der Halle. Die vielen Vorbereitungen und das Hoffen und Bangen, ob es gelingen wird, einen großen Umzug in Michelbach auf die Beine zustellen, haben sich rentiert. Ein friedlicher Umzug ohne Vorkommnisse und eine ebenso unproblematische anschließende Party sind für die Schäger ein Ergebnis, mit dem sie mehr als zufrieden sind.

Wie Julia Schäfer anmerkte, hat sich gezeigt, "dass wir es, angefangen von der Organisation über Straßenabsperrungen und Sicherheitsdienst bis zur Bewirtung in der Halle können", und dass sich die diesjährige Beschränkung auf 50 Gruppen bewährt habe. "Schäg, schäg" bis nächstes Jahr um die gleiche Zeit.

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