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Anklagen zugelassen
Anklagen zugelassen
12.02.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (red) - Das Amtsgericht (Schöffengericht) Rastatt hat die von der Staatsanwaltschaft Baden-Baden gegen den mutmaßlichen Verursacher des tödlichen Unfalls vom 13. Juli 2018 in Gaggenau erhobenen Anklagen zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet. Darauf macht das Amtsgericht in einer Pressemitteilung aufmerksam.

In der Anklageschrift vom 26. September wird dem Beschuldigten zum einen vorgeworfen, in Kenntnis seiner alkohol- und drogenbedingten Fahruntauglichkeit am Straßenverkehr teilgenommen und hierbei den Tod zweier Menschen verursacht zu haben, zum anderen sich nach dem Unfallereignis unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben. In der weiteren Anklageschrift wird dem Beschuldigten der unerlaubte Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur Last gelegt. Der Beschuldigte hat sich bislang zur Sache nicht eingelassen.

27 Zeugen und zwei Sachverständige

Das Schöffengericht Rastatt hat beide Anklagen zur gemeinsamen Verhandlung verbunden. Für die Hauptverhandlung, zu der 27 Zeugen und zwei Sachverständige geladen wurden, sind insgesamt drei Sitzungstage vorgesehen. Die Hauptverhandlung beginnt am Montag, 29. April, um 9 Uhr im Saal 151 des Amtsgerichts. Fortsetzungstermine sind auf Montag, 13. Mai, und Freitag, 17. Mai, jeweils ab 9 Uhr bestimmt, kündigt das Amtsgericht Rastatt an.

Wie berichtet, starben bei dem Unfall, der sich in der Goethestraße am Freitag, 13. Juli 2018, gegen 21 Uhr ereignet hatte, ein sieben Monate alter Junge und seine 54-jährige Großmutter, nachdem sie von einem Auto auf dem Gehweg erfasst worden waren.

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