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Zukunftsweisendes Projekt mit Pioniercharakter
Zukunftsweisendes Projekt mit Pioniercharakter
16.02.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (uj) - "Das gibt es in dieser Form in ganz Baden-Württemberg noch nicht", meinte Hasso Schmidt-Schmiedebach, Vorsitzender der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal. Offiziell eingeweiht wurden gestern sechs Appartementwohnungen im Helmut-Dahringer-Quartiershaus.

Die sechs Appartements sind von der Lebenshilfe in der Einrichtung der Gaggenauer Altenhilfe angemietet worden. Fünf davon sind derzeit belegt von Bewohnern im Alter zwischen 31 und 70 Jahren. "Servicewohnen" lautet der Fachbegriff für das neue Angebot der Murgtal-Wohngemeinschaften im Quartiershaus der Altenhilfe. "Das zukunftsweisende Projekt mit Pioniercharakter ist das Ergebnis einer Kooperation der Altenhilfe Gaggenau und der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal", betonte Schmidt-Schmiedebach. Damit werde ein begleitetes Wohnen auch für ältere und körperlich eingeschränkte Menschen mit Behinderungen zur Miete angeboten mit dem Ziel, das Leben so lange wie möglich selbstbestimmt zu gestalten. Jedes der sechs Appartements verfügt über einen Wohn-/Schlafraum mit kleiner Einbauküche und einem eigenen Bad mit Dusche und WC sowie einem kleinen Balkon. Das Angebot sei modellhaft und werde vom Sozialamt nicht nur nachhaltig unterstützt, sondern auch finanziert - zumindest soweit es die Lebenshilfe betrifft.

Die Bewohner sind laut Peter Koch, Geschäftsführer der Gaggenauer Altenhilfe, gern gesehene Gäste im Quartiershaus. Früher war in diesem Bereich die Pflege untergebracht. Jetzt sei ein "Juwel in das Haus integriert".

Heinrich Mayer und Luisa Schulmeister stellten das Begleitkonzept und das Zusammenleben im Servicewohnen vor. Laut Schulmeister kümmern sich drei Kolleginnen um die bis zu sechs Bewohner. Jürgen Ernst, Leiter des Sozialamts des Landkreises Rastatt, sprach von einem kreativen, innovativen Modellprojekt. "Es kann alle Beteiligten stolz machen."

Inklusion wird schon lange in Gaggenau gelebt, sagte Bürgermeister Michael Pfeiffer. "Freundlich und hell", mit diesen Worten beschrieb Pfarrerin Annette Stepputat von der evangelischen Kirchengemeinde die neue Einrichtung. Gemeinsam mit dem katholischen Pfarrer Tobias Merz segnete sie das Wohnhaus.

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