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Der Weg zum besseren Erscheinungsbild
Der Weg zum besseren Erscheinungsbild
22.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Markus Mack

Forbach - Das Erscheinungsbild der Gemeinde nach außen und innen zu verbessern ist ein großes Anliegen - dies wurde in den Haushaltsreden am vergangenen Dienstag im Forbacher Gemeinderat deutlich. Durch das neue Logo und die Neugestaltung der Homepage seien erste Schritte unternommen. Die Aufträge zur Gestaltung sind erteilt, die Verwaltung hofft, dass die Homepage noch in diesem Jahr an den Start gehen kann, so Hauptamtsleiterin Margit Karcher auf BT-Anfrage.





Es gelte jetzt, in einigen Bereichen nachzulegen, so Horst Fritz (SPD) in seiner Haushaltsrede bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dazu zähle, das Thema Nationalpark mehr zu nutzen und Forbach als Portalgemeinde in Szene zu setzen, "Außerdem müssen wir dem Besucher sichtbar machen, dass er in Forbach die Nationalparkregion betritt."

Das Erscheinungsbild der gesamten Gemeinde müsse dazu einladen, in Forbach zu verweilen. Leere Schaufenster seien kontraproduktiv. Die SPD beantragte, in Rücksprache mit den Eigentümern, die Schaufenster entsprechend gestalten zu können. Ein Beispiel, wie es funktionieren könne, seien Werbung und Information über die Gemeinde, Vereine, Geschichte und Kultur. "Dies würde auch den Einwohnern beim Rundgang durch unser Dorf gefallen", erläuterte Fritz. Die Sozialdemokraten wiederholten den Antrag vergangener Jahre, ein Budget für die Außenwerbung im Haushalt aufzustellen. Gezielte Werbung auf Plakaten, Bussen und Bahnen könnten die Qualitäten Forbachs herausstellen.

Die Homepage soll mit einer Immobilien-Plattform nachgerüstet werden, so ein weiterer Antrag. "Wer nach Forbach ziehen will, muss sich zuerst über das Angebot freier Wohnungen, Häuser und Baugrundstücke infomieren."

Grünen-Rätin Margrit Haller-Reif sieht bei der Außendarstellung der Gemeinde ebenfalls bereits Verbesserungen mit Homepage, Logo und Neugestaltung des Amtsblatts auf den Weg gebracht. Die Kooperation des Zweckverbands "Im Tal der Murg" mit Baiersbronn und der Nationalparkregion werde Früchte tragen, ist sie sich sicher. Auch Haller-Reif sieht Handlungsbedarf bei der Gestaltung des Ortsbilds und der Belebung innerörtlicher Strukturen durch private Investoren.

Lob gab es seitens der CDU im Gemeinderat für den Bauhof. Dort, wo Wildwuchs auf den Grünflächen ein gepflegtes Erscheinungsbild bedrohten, leisteten die Mitarbeiter hervorragende Arbeit, formulierte es Sabine Reichl. Welch positive Auswirkung die Ausweisung eines Gebiets zur Förderung nach dem Landessanierungsprogramm habe, sei in Gausbach zu sehen. Die CDU-Fraktion bat die Verwaltung zu prüfen, welche Gemarkungsflächen sich dafür anböten.

Dem Nationalpark steht die CDU kritisch gegenüber. So würde für Flächen des Staatswalds, die nun im Nationalpark liegen, keine Grundsteuer mehr bezahlt, "auch dieser Posten fehlt nun im Gemeindehaushalt". Die fehlende Verlängerung der Buslinie aus dem Murgtal in die Höhengebiete ist ein weiterer Kritikpunkt.

Das Verkehrskonzept überrasche Besucher der Höhengebiete mit kostenpflichtigen Parkplätzen, monierte Reichl. Die CDU-Fraktion weist dringlich darauf hin, "dass alle Naturschutzkonzepte und Pläne, die unsere Gemeindeflächen befassen, ausführlich im Rat vorgestellt und beraten werden, um den kleinen Spieraum zur gemeindlichen Fortentwicklung nicht noch weiter zu beschränken".

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