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Putzmunterer Narrensamen, kunterbunte Kostüme
26.02.2019 - 00:00 Uhr
Von Margrit Haller-Reif

Forbach - Es gab kaum ein Durchkommen am Sonntagnachmittag im proppenvollen Hutzelpalast. Ein Gewusel wie in einem Ameisenhaufen herrschte nicht nur im Saal, sondern auch auf der Bühne - nur viel farbenprächtiger und fantasievoller. Putzmunter der Narrensamen fast jeden Alters, kunterbunt die Kostüme: Der Kinderball des Karnevalvereins Talhutzel ließ einmal mehr keine Wünsche offen. Halt, den einen oder anderen vielleicht doch: "Papa, Mama, holst du mir meinen Luftballon wieder von da oben runter?" Schwebten doch einige der großen Smiley-Luftballons, nur einmal kurz losgelassen, ruckzuck in Richtung Murghallendecke.

Den Prachtstücken lange nachzutrauern, dafür blieb ohnehin keine Zeit. Ein kindgerechtes Programm sorgte für jede Menge Abwechslung. Längst hatten das Kinderprinzenpaar Jolina Beeren und Neo Fritz nebst Kinderprinzengarde und Elferrat im Narrenschiff Platz genommen.

Die jungen Narren hingegen hielt es nur kurz auf den Stühlen bei den Eltern und Großeltern. Und wenn, dann nur, um schnell mal aus der Limonadenflasche zu trinken oder nach den Pommes auf dem Teller zu greifen. Es sah aber auch lustig aus, wie sich einzelne Elferräte oben auf der Bühne geduldig mit Klopapier umwickeln ließen. Mit den Händen auf dem Rücken einen Mohrenkopf zu vertilgen, das war indes keine leichte Aufgabe.

Spiele, Spaß und Spannung garantierten die Programmpunkte allemal. Nach der Kostümvorstellung in Gruppen erfreuten die blutjungen Weisenbacher Springmäuse (Leitung: Margit Merkel, Nicole Mast) das Auge. Die drei- bis sechsjährigen TV-Superminis unter der Obhut von Crissi Frey und Michi Gaisbauer entzückten als Heidi- und Ziegenpeter-Ausgabe. Minuten später, bei der nächsten Tanzrunde, hopsten sie an der Hand ihrer Mamas mit Blumenmädchen, Nixen, Spiderman, Wikingern und Elfen im Ringelreihen um die Wette. Die Ballett-Tanzmäuse des TV Forbach unter Leitung von Yuliya Keck erwärmten die Herzen des Publikums mit gleich zwei entzückenden Showtänzen.

Keine Sorgen



um den Nachwuchs

Statt eines bunten Regenschirms brachten die Blockflötenkids und die Kinderbläserklasse des MV Forbach ihre Instrumente mit. Um herzerfrischend zu demonstrieren, dass auch der Musikverein jede Menge Narrensamen-Potenzial besitzt.

Auf und hinter der Bühne hatten das Moderatorenduo Marlene Krech und Marie-Louise Fritz sowie das achtköpfige Helferteam alle Hände voll zu tun. Den Jurorinnen fiel die Kostümprämierung angesichts der Vielzahl toller Kostüme erwartungsgemäß auch diesmal sehr schwer. Glücklich und zufrieden waren am Ende aber alle, die großen wie die kleinen Narren. Und eins steht fest: Um den potenziellen Talhutzel-Nachwuchs muss man sich wahrlich keine Sorgen machen.

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