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Noch schweigen die Weisenbacher Glocken
28.02.2019 - 06:35 Uhr
Weisenbach (mm) - Die Glocken sind zurück auf dem Turm - aber sie schweigen noch. Nach rund drei Wochen kehrte das Weisenbacher Geläut gestern wieder in den Kirchturm von Sankt Wendelin zurück. Wieder war ein Autokran im Einsatz, Millimeterarbeit war erforderlich. Im Kirchturm geht es eng her, da muss alles passen.





Die fünf Glocken waren in einer Halle im Reichenbachtal zwischengelagert, berichtet Adi Marxer vom Kirchenbauverein. Die Klöppel werden derzeit noch überprüft. "Ein Meilenstein" nannte Pfarrer Thomas Holler die Aktion bei der gestrigen Rückkehr des Geläuts. Der neue Eichen-Glockenstuhl ist erst teilweise aufgebaut.

Dafür war Platz erforderlich, für den die Glocken weichen mussten. "Die Rückwand steht bereits, wir sind gut im Zeitplan." Jetzt wird sukzessive der dreistöckige neue Glockenstuhl weiter aufgebaut, die Glocken dann mittels Seilzügen daran befestigt. Mit dem Bau ist die Zimmerei Weiler aus Forbach beauftragt. "Wir hoffen, dass er dann viele Jahrzehnte halten wird", betonte der Geistliche. Vor Witterungseinflüssen ist die Holzkonstruktion durch Schallläden geschützt. Rund 240 000 Euro kostet der Umbau.

Wenn der Glockenstuhl fertiggestellt ist, wird eine Fachfirma aus Schonach die Uhrensteuerung und Läutetechnik installieren. Am 31. März soll dann der feierliche Einweihungsgottesdienst sein, blickt Pfarrer Holler voraus. Bereits Mitte März wird es mit der Stille vom Kirchturm allerdings vorbei sein - Probeläuten wird erforderlich, um zu prüfen, ob die Technik funktioniert.

Für die Weisenbacher bot sich gestern am frühen Morgen die Möglichkeit, die zurückgekehrten Glocken zu fotografieren. Sie waren vor der Kirche aufgereiht und wurden von vielen Bürgern abgelichtet. Nach rund einer halben Stunde war die historische Gelegenheit dann vorbei. "Glockenwürste" vom Kirchenbauverein gab es auch, der Erlös der Bewirtung der Zuschauer fließt in die Finanzierung der Arbeiten ein. "Es ist schön, wenn sie an Ostern wieder läuten", freut sich Pfarrer Holler auf das Ende der stummen Zeit im Weisenbacher Kirchturm.

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