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Ziel: Ein Wir-Gefühl für "Links der Murg"
Ziel: Ein Wir-Gefühl für 'Links der Murg'
01.03.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (tom) - Ein großes Fest soll es werden am Samstag, 25. Mai, beim Helmut-Dahringer-Haus. Doch das Festeln wird nur der Auftakt sein für ein großes, langfristig angelegtes Vorhaben: Die Wohngebiete in der Kernstadt links der Murg sollen zu einem "Quartier" entwickelt werden. Hinter diesem dem Zeitgeist geschuldeten Begriff verbirgt sich dies: generationenübergreifende Zusammenarbeit sowie die Integration der dort lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. "Quartier" kann man mit "Stadtviertel" umschreiben; ein Kriterium dafür ist die fußläufige Erreichbarkeit zentraler Einrichtungen.

Carmen Merkel von der Stabstelle Gesellschaft und Familie erläuterte nun die Hintergründe. Das Gebiet "Links der Murg" liegt zum einen zwischen Murgufer und Bundesstraße mit rund 4 550 Bewohnern, es umfasst aber auch das Wohngebiet Hummelberg mit 1 550 Menschen.

Von diesen 6 100 Bewohnern haben rund 1 500 eine ausländische Nationalität, so die Stadtverwaltung. Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien, Türken und Italiener sind die Hauptgruppen. Aber auch bei den deutschen Staatsangehörigen haben viele einen Migrationshintergrund.

Anders als in den Ortschaften außerhalb der Kernstadt gibt es kein ausgeprägtes "Wir"-Gefühl, dies soll sich ändern. Ansatzpunkte sind:

Aufbau von Beziehungen, die Menschen verbinden.

Jung und Alt finden zusammen; Initiative "Menschen besuchen Menschen". Auch das "inklusive Miteinander" spielt eine Rolle.

Bildung einer Vereinsgemeinschaft, Vereine helfen sich untereinander.

Verbesserung der Kommunikation und der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Kindergärten, Glaubensgemeinschaften, Vereinen, weiteren Institutionen und den dort lebenden Menschen.

"Bunte Vielfalt und generationsübergreifende Kümmerer".

Das Helmut-Dahringer-Haus als weithin sichtbares und überkonfessionelles Gebäude soll gewissermaßen ein Kristallisationspunkt des Zusammenwachsens werden. Zur Vorbereitung des Fests findet dort am Donnerstag, 11. April, 18 Uhr, ein weiteres Treffen der beim Fest beteiligten Gruppen statt.

Bei der Diskussion im Gemeinderat kam unterm Strich fraktionsübergreifend Wohlwollen und Unterstützung für das Vorhaben zum Ausdruck.

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