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Lkw müssen über Gehweg fahren
Lkw müssen über Gehweg fahren
09.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Hartmut Metz

Loffenau - Die ersten Rohre sind bereits verlegt und werden rasch zugeschüttet, um danach die Igelbachstraße um ein paar Meter provisorisch zu verlegen. "Die Zufahrt ins Industriegebiet muss gewährleistet sein", betont Bürgermeister Markus Burger mit Blick auf die hohe Investition in das neue Regenüberlaufbecken Igelbach.

870 000 Euro veranschlagt die Gemeinde Loffenau für das Projekt (das BT berichtete). Ziemlich exakt 600 000 Euro muss die Kommune aus dem eigenen Säckel beisteuern für die Maßnahme. Immerhin: "Die Zusage für die erhofften Zuschüsse in Höhe von 240 000 Euro liegt bereits vor", berichtet der Rathaus-Chef und hat eine weitere frohe Kunde für die schmale Gemeindekasse: "30 000 Euro erhalten wir jetzt auch noch für Messstellen."

Die Baumaßnahme begann direkt nach Fastnacht: An Aschermittwoch rückten die Mitarbeiter der Firma Reif mit Bagger und weiterem schweren Gerät an. Der Bau eines neuen Trennbauwerks, die Verfüllung des alten Kanals (Dorfwiesenweg), die Sanierung der Straßendecke der Igelbachstraße und die Umlegungen von Zuleitungen vom Schönblick und in der Reifenrotstraße sollen bis Ende Juli abgeschlossen sein, hofft Burger.

Zunächst geht es um die provisorische Verdolung: "Wir müssen die Igelbachstraße aufreißen. Damit die Lkw weiter ins Industriegebiet kommen, wird die Verdolung provisorisch verlegt und diese verfüllt. Danach kommt Schotter darüber, wonach die Lkw praktisch über den bisherigen Gehweg fahren können", erläuterte der Schultes gestern die ersten Bauschritte.

Die rund viermonatigen Arbeiten haben weitere Auswirkungen: Während auf dem Fahrradübungsplatz wie bisher der Fahrradführerschein gemacht werden kann, wird der Spielplatz wegen der darunter liegenden Leitungen komplett gesperrt. "Vermutlich ab nächster Woche", blickt Burger voraus. Zudem müssen viele Bäume zurückgeschnitten oder - wie bereits geschehen - gar gefällt werden. Die Gemeinde plant aber dafür ab August Neupflanzungen.

Herkulesaufgabe



für den Haushalt

Die Herkulesaufgabe für den kleinen Loffenauer Haushalt, die ziemlich exakt ein Zehntel des Jahresetats verschlingt, ließ sich nicht weiter aufschieben. "Die letzte wasserrechtliche Genehmigung, Niederschlagwasser in öffentliche Gewässer - sprich in den Igelbach - zu leiten, wurde uns Anfang der 80er Jahre erteilt. Diese Genehmigung lief aus. Das Landratsamt signalisierte uns, ihr bekommt die Genehmigung wieder, wenn wir das Regenüberlaufbecken an den aktuellen Stand der Technik anpassen", führt Burger aus.

"Aktuell" bedeutet, dass es eines "Trennbeckens bedarf. Zwei Betonteile zu je 80 Tonnen werden angeliefert", verweist der Bürgermeister auf den schwersten Akt am 24. und 25. April. Dann kommt es erstmals zu einer Vollsperrung. Die zweite steht am 4. Juli an, sofern der Zeitplan eingehalten wird. An diesem Tag soll die Fahrbahndecke erneuert werden. Trennbecken nehmen bei starkem Regen Wasser auf, weil nicht alles den Kanal hinab ins Klärwerk auf Gernsbacher Gemarkung fließen kann. Das beugt Überflutungen vor.

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