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Streit um Tempo 30 in der Ringstraße
Streit um Tempo 30 in der Ringstraße
27.03.2019 - 06:15 Uhr
Gaggenau/Karlsruhe (tom) - Der Streit um Tempo 30 schwelt seit einigen Jahren, nun wird das Verwaltungsgericht Karlsruhe darüber verhandeln. Konkret geht es um die Ringstraße in Bad Rotenfels. Denn dort gilt seit einigen Jahren - wieder - Tempo 50. Die Stadt hatte einmal auch dort Tempo 30 eingeführt. Doch das Regierungspräsidium hat das Gaggenauer Rathaus zurückgepfiffen. Nun wird in Gaggenau öffentlich verhandelt: am 10. Mai im Haus am Markt.

2013 hatte die Stadt nach einem Beschluss des Gemeinderats begonnen, flächendeckend Tempo 30 einzuführen. Betroffen war auch die viel befahrene Nord-Süd-Achse ab der Schillerstraße (nördliches Ende Benzwerk) bis hinunter nach Bad Rotenfels zur Kreuzung der Ringstraße mit der Eisenbahnstraße (südliches Ende von Polyone).

Während so nicht zuletzt einer Forderung von Anwohnern Rechnung getragen wurde, regte sich Widerstand bei Kraftfahrern und Anwohnern von Parallelstraßen. Die einen ärgerten sich, dass sie auf einer wichtigen Durchgangsstrecke "ausgebremst" wurden, die anderen wollten nicht hinnehmen, dass sich der Verkehr nun zu ihnen hin verlagert habe.

Das Regierungspräsidium wiederum machte deutlich, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für Tempo 30 nicht überall auf einer Gesamtlänge von rund 2,5 Kilometern gegeben seien. Deshalb hob die Stadt die Beschränkung unter anderem in der Ringstraße im Frühjahr 2016 wieder auf. Dagegen richtet sich nun die Klage. Der betroffene Abschnitt in der Ringstraße ist rund 350 Meter lang. Die Stadt betonte mehrfach, dass die Temporeduzierung zum Beispiel auch in der Markgraf-Wilhelm-Straße und der Hindenburgstraße sich bewährt habe.

Die öffentliche Verhandlung am Freitag, 10. Mai, findet ab 14 Uhr in Gaggenau im Haus am Markt (Zimmer 133) statt.

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