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Schwan verirrt sich auf B 462
28.03.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (stj) - Auf der B 462 in Höhe der Firma Casimir Kast kam es am Dienstag gegen 18 Uhr zu einem Stau. Grund war ein Schwan, der sich auf die Fahrbahn der Bundesstraße verirrt hatte. Das Tier war vom nahen Eisweiher vertrieben worden - "wahrscheinlich von einem Hund", mutmaßt Pierre Fingermann. Der Vogelexperte aus Rastatt war von der Polizei informiert worden. Die Beamten wiederum hatte eine Passantin verständigt, die den Schwan zusammen mit einem zur Hilfe eilenden früheren Feuerwehrmann aus Lautenbach in Sicherheit gebracht und sich um ihn gekümmert hatte.

Sie hielten das flugunfähige Tier fest, streichelten es und wärmten es mit einer Decke, bis zwei Polizisten eintrafen und später Fingermann übernahm. Der Vogelexperte hievte den Schwan in einen Sack und brachte ihn zurück zum Eisweiher, seiner Heimat in Scheuern. Dorthin hatte ihn Fingermann schon häufiger zurückgebracht.

Dem auch als Vogeldoktor bekannten Tierschützer ist der "Schwan vom Eisweiher" bestens bekannt, wie er im BT-Gespräch erläutert. Als das Tier den Teich am Rande der Obertsroter Siedlung bezog, sei es zunächst hin und wieder zu Konflikten mit dem MSC Murgtal gekommen. Der Schiffsmodellbauverein, dessen Vereinsgelände sich am Eisweiher befindet, und der Schwan seien inzwischen aber "vereint" und ein gutes Team, wie Fingermann lobend anerkennt.

Er geht davon aus, dass der Schwan, der am Dienstag ausgebüxt ist, von einem Vierbeiner vertrieben und dann von einem Fahrzeug leicht angefahren wurde und deshalb keine Koordination mehr hatte. Deshalb habe er sich vermutlich auf die B 462 verirrt, wo er schließlich auf Höhe des Verpackungsmittelherstellers Casimir Kast von dem früheren Lautenbacher Feuerwehrmann gerettet wurde. Er hielt sein Auto auf der Bundesstraße an und kümmerte sich um das orientierungslose Tier.

Verletzt sei der Schwan nicht gewesen, berichtet Fingermann, der lediglich "ein bisschen Temperatur" habe feststellen können. Als er das Tier wieder am Eisweiher ausgesetzt hatte, habe sich dieses sichtlich über die Abkühlung gefreut und mit dem Schlagen seiner Flügel signalisiert, dass es ihm jetzt wieder gut gehe, erzählt Pierre Fingermann.

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