http://www.spk-bbg.de
Einen Star braucht diese Messe nicht mehr: "Der würde nur stören"
Einen Star braucht diese Messe nicht mehr: 'Der würde nur stören'
28.03.2019 - 00:00 Uhr
Von Stephan Juch

Gernsbach - Von der RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" ist bei der Ausbildungsmesse in der Stadthalle nur noch der Name abgeleitet; ansonsten kann man auf die B- oder C-Promis der Castingshow längst verzichten. "Einen Top-Act brauchen wir nicht mehr, der würde nur stören", betont Joachim Schneider. Der im Sommer scheidende Leiter der Realschule zeigt sich von der Entwicklung der Superjob-Messe begeistert. Diese zog auch gestern wieder massenhaft junge Leute und ihre Eltern an, um sich im Ausbildungs-Dschungel Orientierung zu holen. Seit die Idee vor zehn Jahren aufgekommen ist, habe man stets nur Kleinigkeiten verändert, der Erfolg aber sei geblieben.

Das liege nicht zuletzt am guten Miteinander des Organisationsteams, betont der Schulleiter. Hatte man anfangs Bedenken, ob die Resonanz groß genug sein würde, sind diese längst zerstreut. Im Gegenteil: Das einzige Problem sei die Raumnot, "wir müssen Firmen abweisen", verweist Schneider auf gut 80 Interessenten und rund 60 Teilnehmer. Bei der Auswahl gelte "Murgtal first", Regionalität ist schließlich eines der großen Aushängeschilder der Messe - neben der Tatsache, dass keine Standgebühren anfallen.

"Ich bin hier, weil ich wissen will, was wirklich hinter den Jobs steckt", erklärt eine junge Dame aus Weisenbach, die mit ihrer Mutter und dem Bruder in die Stadthalle kam. Bei Letzterem stehe im kommenden Schuljahr das BOGY-Praktikum an, auch dafür kann man sich informieren, sagt die Mama. Zum Beispiel bei der Katholischen Sozialstation Forbach/Weisenbach, die zum zweiten Mal auf der Superjob-Messe vertreten ist. Seit drei Jahren bildet die Sozialstation im Pflegebereich aus, erzählt Geschäftsführerin Sabine Reichl. Der Beruf könne unter anderem mit sicheren Zukunftsperspektiven sowie zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten punkten. Ein Vorteil der Ausbildung sei, dass man bereits nach einem erfolgreichen Lehrjahr einen anerkannten Berufsabschluss als Altenpflegehelfer/in in der Tasche habe. Mit einem nigelnagelneuen Messestand komplett aus Karton punktet die Baden Board GmbH. Frucht-Smoothies locken die jungen Leute an, die in den Fabriken in Obertsrot und Weisenbach in der Produktion, im kaufmännischen Bereich oder in der Instandhaltung ausgebildet werden, wie Produktionsleiter Ralf Wieland erklärt.

BeiträgeBeitrag schreiben 



Das könnte Sie auch interessieren

Stuttgart
Dürresommer schlägt auf EnBW-Bilanz

28.03.2019
EnBW: Dürre schlägt auf Bilanz
Stuttgart (lsw) - Der Energiekonzern EnBW präsentiert am Donnerstag seine vom Umbau zu Wind- und Solarenergie geprägte Bilanz für 2018. Einen Dämpfer verursachte der Dürresommer mit wenig Wind. Das Vorsteuerergebnis lag in den ersten neun Monaten etwas höher als 2017 (Foto: dpa). »-Mehr
Rastatt
Pop-up-Stores in Rastatt nicht willkommen

28.03.2019
Pop-up-Stores nicht willkommen
Rastatt (dm) - Der Rastatter Citymanager Johannes Flau hält nichts davon, sich um Pop-up-Stores zu bemühen, um leer stehende Ladengeschäfte in der Rastatter Innenstadt kurzfristig zu beleben. Ziel sei es vielmehr, dauerhafte Mieter in die Läden zu bekommen (Foto: Melcher). »-Mehr
Baden-Baden
Rathaus-Neuba u in der Weststadt?

28.03.2019
Viele Ideen für die Weststadt
Baden-Baden (sre) - Eine Vielzahl an Themen rund um die Weststadt sind bei einer Bürgerinfoveranstaltung angesprochen worden. Die Verwaltungsvertreter um Oberbürgermeisterin Margret Mergen stellten ihre eigenen Pläne vor und sammelten die Anregungen der Bürger (Foto: Reith). »-Mehr
Bühl
Bäume müssen Mensa weichen

28.03.2019
Bäume müssen Mensa weichen
Bühl (jo) - Die "Oase" wird verschwinden. Der Gemeinderat beschloss mit großer Mehrheit den Bebauungsplan "Campus Bühl - Teilbereich Mensa". Das bedeutet, der Garten des Kinder- und Familienzentrums muss weichen. Die Bürgerinitiative demonstrierte im Ratssaal (Foto: jo). »-Mehr
Rastatt
Ampel sticht Kreisel aus

28.03.2019
Ampel für Unfallkreuzung
Rastatt (ema) - An der unfallträchtigsten Kreuzung im Landkreis Rastatt, dem sogenannten Hartweg-Bogen zwischen Benz-Werk und Ottersdorf, läuft zur Erhöhung der Verkehrssicherheit alles auf den Bau einer Ampel hinaus. Dies empfiehlt die Unfallkommission (Foto: av). »-Mehr
Umfrage

In immer mehr Freibädern müssen Sicherheitsdienste für Ordnung sorgen. Fühlen Sie sich dort unsicherer als früher?

Ja.
Nein.
Ich gehe in kein Freibad.


Wetter in Mittelbaden


BT Kinospot


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen | Datenschutz