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Freibäder: Eintrittspreise steigen
Freibäder: Eintrittspreise steigen
05.04.2019 - 00:00 Uhr
Gernsbach (vgk) - Nicht bei jedem Ortschaftsrat stößt die Anpassung der Eintrittsgelder für die vier Gernsbacher Schwimmbäder auf Gegenliebe. Gleichwohl stimmte am Mittwochabend der Ortschaftsrat Obertsrot/Hilpertsau geschlossen für den Verwaltungsvorschlag und das neue Eintrittssystem. Ein daraus resultierender Vorteil ist, dass es künftig nur noch eine Form der Jahreskarte für alle vier Bäder gibt.

Die letzte Anpassung erfolgte 2010, legte Kämmerer Benedikt Lang dar. Laut Verwaltungsvorlage liegen die Kosten pro Schwimmbadbesuch in allen Bädern in vergleichbarer Höhe. Auch wurde in der Zwischenzeit viel in die Schwimmbaderhaltung - zuletzt in Obertsrot und Reichental - investiert, um vergleichbare technische und hygienische Qualität zu erlangen. Lautenbach soll jetzt folgen. Die jährlichen Gesamtkosten für alle vier Freibäder zusammen betragen rund 920 000 Euro. Dem stehen Einnahmen von circa 170 000 Euro gegenüber, was einem Kostendeckungsgrad von 18,9 Prozent entspricht. Der Varianzbereich der einzelnen Bäder liegt zwischen 16,8 Prozent beim Igelbachbad und 23,4 Prozent beim Freibad in Reichental. Werden die Kosten auf den jeweiligen Besucher heruntergebrochen, so unterscheiden sich diese darin nicht wesentlich, ob ein Stadteilbad oder das Igelbachbad in der Kernstadt besucht wird.

Insgesamt sind die jährlichen Aufwendungen für das Igelbachbad mit an die 540 000 Euro die höchsten, dafür verteilen sie sich auf rund 29 000 Personen pro Schwimmbadsaison. Zum Vergleich: Das Lautenbacher Schwimmbad kostet 80 000 Euro, gezählt werden dort aber pro Saison nur rund 6 000 Besucher, erläuterte Lang.

Für die Stadtteil-Freibäder kostete die Einzelkarte für einen Erwachsenen zuletzt drei Euro, die Feierabendkarte 1,50 Euro, die Zehnerkarte 24 Euro und die Saisonkarte 45 Euro. Mit Beginn der Schwimmbadsaison 2019 werden die Preise angehoben auf vier Euro (Einzelkarte Erwachsener), zwei Euro (Feierabendkarte), die Zehnerkarte kostet dann 32 Euro (16 Euro) und die Saisonkarte einheitlich für alle Bäder 60 Euro (30 Euro). Die Ermäßigungen für einkommensschwache Bürger stehen in den Klammern.

Um im Igelbachbad schwimmen zu können, sind zukünftig 4,50 Euro (2,50 Euro) und für die Feierabendkarte 2,50 Euro zu berappen. Das sind 50 Cent mehr als bisher. Etwas deutlicher fällt die Erhöhung für die Zehnerkarte aus. Sie wird künftig 36 Euro (20 Euro) kosten. Damit steigt der Kosten-Deckungsgrad beispielsweise für das Igelbachbad von 18,80 Prozent auf 20,10 Prozent. Würde man eine 100-prozentige Kosten-Deckung anstreben, würden dort pro Besuch um die 19 Euro fällig.

Die neue Entgeltstruktur würdigt keinesfalls die Leistungen der Schwimmbadinitiativen, die wesentlich zur Kostenreduzierung beitragen, lautete der Tenor aus dem Ortschaftsrat heraus. Dennoch gehe die Erhöhung "völlig in Ordnung. Kein Ort in der Region hat vier Bäder", meinte Ortschafts- und Gemeinderat Uwe Meyer (FBVG). Das letzte Wort hat am Montag der Gemeinderat.

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