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Daniel Retsch will die Herzen der Weisenbacher gewinnen
Daniel Retsch will die Herzen der Weisenbacher gewinnen
06.04.2019 - 00:00 Uhr
Weisenbach (red/stj) - Für die Bürgermeisterwahl in Weisenbach am 30. Juni gibt es einen weiteren Kandidaten: der 36-jährige Hauptamtsleiter der Gemeinde Sasbach im Ortenaukreis, Daniel Retsch, bewirbt sich um die Nachfolge des kommenden Landrats Toni Huber. "Mit meiner umfassenden Verwaltungsausbildung und entsprechenden Berufserfahrung traue ich mir diese Aufgabe zu", begründet er seinen Schritt.

Der aus Sasbach stammende Retsch ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Gemeinde Sasbach und dem Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund schloss er im Herbst 2005 seine zweite Ausbildung zum Versicherungsfachmann (BWV) ab. Nach knapp eineinhalb Jahren in der Versicherungsbranche kam er im Frühjahr 2007 in die Verwaltung zurück - "zu seinen Wurzeln", wie Retsch sagt. Um sich weiter zu qualifizieren, absolvierte er eine zweijährige berufsbegleitende Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt in Baden-Baden.

Mittlerweile ist er seit rund dreieinhalb Jahren Hauptamtsleiter bei der Gemeinde Sasbach (rund 5 500 Einwohner) und dort für mehr als 60 Mitarbeiter verantwortlich. Schon in jungen Jahren habe er sich für die Kommunalpolitik interessiert: Aus dieser Faszination heraus sei er im Jahr 2007 Mitglied der CDU geworden. In Weisenbach will Retsch aber bewusst als unabhängiger Kandidat antreten, "um das Amt des Bürgermeisters neutral und objektiv ausüben zu können". Über die Gemeinde "habe ich mich schon frühzeitig informiert und festgestellt, dass sie mir gefällt und ich auch zur Gemeinde passe - von der Größe, von der Struktur, von den Menschen, vom Vereinsleben, von den Aufgabenstellungen und den Herausforderungen", betont Retsch.

In seiner Freizeit unternimmt der 36-Jährige mit seiner Familie gerne Ausflüge und Wanderungen in der Natur. Ebenfalls spielen Vereine eine wichtige Rolle in seinem Leben. Als aktiver Fußballer übernahm der Stürmer schon früh Verantwortung und wurde bereits mit 26 Jahren Spielertrainer beim SV Scherzheim, mit dem er in die Bezirksliga aufgestiegen ist. Inzwischen ist er wieder bei seinem Heimatverein, dem SV Sasbach, spielt dort bei den Alten Herren und ist in der Jugendarbeit aktiv. "Sport zu treiben ist für mich ein perfekter Ausgleich zur täglichen Arbeit im Büro", sagt der Kandidat.

Mit dem Gedanken, sich in Weisenbach zu bewerben, hat sich Retsch schon länger befasst. "Nachdem Bürgermeister Toni Huber zum Landrat gewählt wurde, war für mich klar, dass ich mich bewerben werde." Schon beim ersten Besuch in Weisenbach habe sich die ganze Familie gleich sehr wohlgefühlt, wie Retsch betont: Es sei "Liebe auf den ersten Blick" gewesen.

In der beschaulichen Gemeinde biete sich dem Verantwortlichen die Möglichkeit, gemeinsam mit den Menschen Ideen für eine gute Zukunft zu entwickeln. Dafür will Retsch in den kommenden Wochen mit Hausbesuchen und Bürgergesprächen werben, sich als Bürgermeisterkandidat persönlich vorstellen, Meinungen und Anregungen aus der Bürgerschaft einholen. Zudem werde er mit Unterstützung von Familie und Freunden in den nächsten Tagen einen "Vorstellungsbrief" an alle Haushalte verteilen.

"Was wir brauchen, um Weisenbach für die Zukunft fit zu machen, ist eine weit vorausschauende und vorausplanende Gemeindepolitik sowie ein modernes Management an der Spitze der Verwaltung." Retsch wolle als Bürgermeister auch die Herzen der Bürger gewinnen. Sein "neutraler Blick" helfe, frei und unvoreingenommen an die Arbeit zu gehen.

Daniel Retsch ist derzeit dabei, seine Ziele und Visionen für Weisenbach auszuarbeiten. Doch wolle er seine persönliche Meinung zu einzelnen kommunalpolitischen Themen nicht den Bürgern überstülpen, sondern sie aktiv mit einbeziehen, fragen, diskutieren, abwägen: "vor der Wahl - und nach der Wahl". Jeder einzelne Bürger erhalte so die Gelegenheit, am "Zukunftsprogramm für Weisenbach" mitzuschreiben.

www.daniel-retsch.de

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