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Zutritt in die "smarte Toilette" per QR-Code
29.04.2019 - 00:00 Uhr
Von Veronika Gareus-Kugel

Gernsbach - 46 Helfer des Treffpunkts Staufenbergs im Alter von drei bis 70 Jahren gaben während des zurückliegenden Bauwochenendes ihr Bestes. Kein noch so starker Regen konnte die Schar von ihrem Tun abhalten. Bis auf die Malerarbeiten und die Relax-Liegen konnten alle Vorhaben planmäßig fertiggestellt werden.





Auf dem Dorfplatz von Staufenberg ging es am Freitag und Samstag äußerst lebhaft zu. Dort traf man Menschen, die mit Schaufeln, Besen, Motorsägen oder Schubkarren hantierten, um dem Dorfmittelpunkt neue Attraktionen hinzuzufügen, außerdem um ihn wieder fit für die kommende Freiluftsaison zu machen.

Ein Großteil der Arbeiten war der Erhaltung der bereits vorhandenen Spielgeräte und -flächen gewidmet. Ein Projektschwerpunkt war das Toilettenhaus. Rund fünf Jahre lang verhandelte der Verein mit der Stadtverwaltung über eine für die Nutzer des Platzes in der Halle zugängliche Toilette.

Die mit 14 000 Euro dafür veranschlagten Kosten machten allerdings dieses Vorhaben schnell zunichte, erzählte Vorstandsmitglied Ulrich Strobel-Vogt.

Mit dem Bau eines smarten Toilettenhäuschens erfüllten sich die Vereinsmitglieder jetzt einen großen Wunsch. Die ehrenamtliche Federführung übernahm Zimmermeister und Architekt Marco Schmeiser. Er ließ, zusammen mit zeitweise sieben Helfern, die Sägen kreischen und die Holzkonstruktion entstehen.

Die Toilettenkabine ganz in weiß, ausgerüstet mit Toilettenschüssel, Waschbecken, Strom und Spiegel, sponserte die Stadt. Insgesamt 5 000 Euro wurden dafür in den städtischen Haushalt eingestellt, 3 600 Euro werden fällig. "Die verbleibenden 1 400 Euro, werden wir nicht abrufen", bekräftigte Strobel-Vogt. Zugangsdaten erhält der Nutzer über einen QR-Code auf sein Smartphone, womit sich der Begriff "smarte Toilette" erklärt. Die damit einhergehende anonyme Datenerfassung signalisiert der Stadtverwaltung, wann eine Reinigung des stillen Örtchens notwendig ist.

Im rückwärtigen Teil des Nebengebäudes werden zukünftig die Festzeltgarnituren eine feste Unterkunft finden. Noch schön zu sehen ist dort der kleine Richtfestzweig, denn das Holzhaus bekam ein neues Dach. Das Blechdach, gespendet von der Firma Ludwig Stößer, ersetzt die vorherige undicht gewordene Konstruktion. Das Streichen des Hüttenanbaus erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, ebenso wie der neue Anstrich der Villa Kunterbunt, denn dafür war es dann doch zu nass.

Die Regengüsse sorgten auch für Verzögerungen beim Relax-Liegenbau. Starkregen zu Beginn des Bauwochenendes verhinderte die dafür notwendigen Vorbereitungen, erzählt Martin Hecker.

Zuerst widmete sich das Relax-Team der neuen Umrandung des Boule-Feldes. Die Liegen aus Akazien und Kastanie, ausgelegt für ein Gesamtgewicht von 150 Kilogramm, werden im Lauf der Woche fertiggestellt. Während Hecker, er übernahm die Projektplanung, sowie Markus Eisenwirth die Tragekonstruktion fertigten, entrindeten zwei weitere Teammitglieder die zugesägten Querhölzer für die Liegeflächen.

Auch für das leibliche Wohl war an den beiden Bau-Tagen gesorgt. Am ersten Tag kochte Hubert Nees für die Mannschaft. Tags darauf spendete der "Sternen" das Essen für die Teilnehmer des elften Bauwochenendes.

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