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Stadt Gaggenau will weiterhin im "Wörthgarten" mitreden
Stadt Gaggenau will weiterhin im 'Wörthgarten' mitreden
03.05.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (tom) - Erneut befasst sich der Gaggenauer Gemeinderat mit dem Bebauungsplan "Im Wörthgarten" der Nachbarstadt Gernsbach - konkret geht es also um die Pläne für die Sanierung und Entwicklung des Gebiets am nördlichen Ende von Gernsbach.

Besonders im Blickpunkt steht am Montag wiederum das Thema Einzelhandel und hier die Bestückung mit "zentrenrelevanten und nahversorgungsrelevanten Sortimenten". Die Stadtverwaltung von Gaggenau wünscht, dass entsprechende Formulierungen aus den Planunterlagen auch auf Gaggenau Anwendung finden. So werde im "Wörthgarten" sowohl bei dem vorgesehenen eingeschränkten Gewerbegebiet als auch im so bezeichneten "Urbanen Gebiet" eine "kombinierte Regelung von Ausschluss und ausnahmsweiser Zulässigkeit von zentrenrelevantem Einzelhandel" geplant. Wörtlich heißt es in der Gaggenauer Sitzungsvorlage: "Das hier für Gernsbach umfangreiche problematisierte Konfliktpotenzial ist grundsätzlich genau so für Gaggenau bzw. Hörden und Ottenau gegeben. Aufgrund der räumlichen Nähe ist es sinnvoll, die Formulierung auf die Gaggenauer Zusammenhänge zu erweitern. Denn in einem Worst-Case-Szenario sind nach dem Beschluss des letztlich angebotsbezogenen Bebauungsplans weitere Einzelhandelsflächen im ,Urbanen Gebiet' und im ,eingeschränkten Gewerbegebiet' möglich." Der Gemeinderat soll über den Beschlussvorschlag befinden.

Neuer Trafo für

2,5 Millionen Euro

Darüber hinaus geht es in der Sitzung am Montag um eine rund 2,5 Millionen Euro teure Investition in der Energieversorgung: um die Grundsatzentscheidung zur Erweiterung der 110-kv-Übergabestation der Stadtwerke um einen weiteren Trafo.

Bereits in der Vergangenheit habe es aufgrund rechtlicher Bedenken der Netze BW Probleme bei der Umsetzung des gemeinsamen Versorgungskonzepts von Daimler und Stadtwerke gegeben. Im Raum steht die Angst, dass bei einer Notversorgung über die Daimler-Trafos für die Stadtwerke ein Schaden von mehr als einer Million Euro entstehen könnte - aufgrund der von Netze BW angewandten Berechnungsmethoden.

Darüber hinaus befindet das Gremium über den Bebauungsplan "Theodor-Bergmann-Straße zwischen Luisen- und Viktoriastraße". Bekanntlich will dort die Gaggenauer Heimstätten-Genossenschaft drei Mehrfamilienhäuser abreißen und durch größere Neubauten ersetzen. Weiterhin geht es in der Sitzung um Auftragsvergaben, unter anderem für Reinigungsarbeiten an Straßen- und Brückeneinläufen sowie Ablaufrinnen.

Die öffentliche Sitzung am Montag, 6. Mai, beginnt um 18 Uhr im Bürgersaal des Rathauses.

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