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Mit neuem Konzept in ruhiges Fahrwasser
Mit neuem Konzept in ruhiges Fahrwasser
04.05.2019 - 00:00 Uhr
Loffenau (stj ) - Das Objekt Gemeindehalle / Haus des Gastes soll mit einem neuen Konzept in ruhiges Fahrwasser und eine erfolgreiche Zukunft gelenkt werden. Der kommunalpolitische Dauerbrenner ist einer von zehn Tagesordnungspunkten, mit denen sich der Loffenauer Gemeinderat in seiner nächsten öffentlichen Sitzung beschäftigen wird. Sie beginnt am kommenden Dienstag, 7. Mai, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.

Zunächst informiert die Verwaltungsspitze über aktuelle Bauanträge, ehe sie dem Gremium vorschlägt, die aktive Mannschaft des TSV Loffenau für ihre sportlichen Erfolge mit der Leistungsmedaille in Bronze auszuzeichnen. Danach steht die Vergabe der Umrüstung der restlichen Bogenleuchten auf der Agenda (die Kosten belaufen sich auf knapp 16 000 Euro brutto).

Es folgt die sanierungsrechtliche Genehmigung für den Verkauf des Grundstücks Untere Dorfstraße 24. Weil sich das Anwesen innerhalb des Sanierungsgebiets Ortskern II befindet, hat die Gemeinde beim Verkauf ein Mitbestimmungsrecht. Wie aus den Unterlagen zur Gemeinderatssitzung hervorgeht, spricht der vereinbarte Kaufpreis (140 000 Euro) nicht gegen die Erteilung der sanierungsrechtlichen Genehmigung; zudem laufe das Vorhaben des potenziellen Käufers mit dem Grundstück den Zielen und Zwecken des Sanierungsgebiets nicht zuwider. Der zweite Stock soll renoviert und anschließend vermietet werden; die von der Gemeinde angemietete Wohnung für Flüchtlinge bleibe bestehen. Im bislang als Stall genutzten Gebäudeteil möchte der künftige Eigentümer seine Motorradsammlung unterbringen. Die Verwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, die sanierungsrechtliche Genehmigung zu erteilen.

Neue Förderrichtlinien für Partnerschaften

Als nächstes beschäftigen sich die Kommunalpolitiker mit dem Thema Partnerschaften und den entsprechenden Förderrichtlinien. Diese hat die Verwaltung konzeptionell neu aufgestellt. Über das Konzept soll der Gemeinderat nun befinden.

Ein weiteres neues Konzept liegt für die Gemeindehalle vor. Dies ist im Auftrag der Verwaltung von einer Agentur erarbeitet worden. Folgende Eckpunkte kamen dabei zustande:

Für die Gaststätte inklusive Kegelbahn sollte idealerweise ein Pächterpaar gesucht werden, das die Gaststätte als Familienbetrieb führt. Nur so sei ein wirtschaftlicher Betrieb darstellbar.

Die Vermietung der Halle (kleiner und großer Saal) sollte über die Gemeinde erfolgen. Der Pächter sollte jedoch die Bewirtschaftung der Halle übernehmen, da er diese Umsätze benötigt.

Die technische Trennung sollte durchgeführt werden, damit die Nebenkosten für Strom, Wärme und Wasser auch verursachungsgerecht zugeordnet und abgerechnet werden können.

Eine Umfrage unter den Loffenauer Vereinen ergab, dass eine bessere Zusammenarbeit mit dem künftigen Pächter gewünscht wird. Nur ein Verein würde künftig die Bewirtung gerne selbst übernehmen, jedoch nur für eine Veranstaltung im Jahr. Der Einbau einer Küche zur Eigenbewirtung in der Halle, zum Beispiel in den jetzigen Leseraum, sei daher nicht wirtschaftlich. Die Vereine begrüßen die Regelung, künftig weiter einmal im Jahr die Halle kostenfrei nutzen zu dürfen.

Die Beschilderung sollte überdacht werden, damit auch Ortsunkundige die Gaststätte von der Unteren Dorfstraße aus besser wahrnehmen.

Durch bessere Vermarktung des großen und des kleinen Saals soll eine höhere Auslastung erreicht werden, zum Beispiel als Tagungsmöglichkeit und für Firmenveranstaltungen.

Der Vereinsraum und der Leseraum wurden im Konzept nicht berücksichtigt. Diese Räume sollten auch weiterhin den Vereinen zur Verfügung stehen, informiert die Verwaltung. Die Wohnung und das Personalappartement sollten dem künftigen Pächter zur Verfügung stehen. Sollte dieser kein Interesse daran haben, könne zumindest die Wohnung frei vermietet werden. Dann sollte jedoch noch eine Zwischentür zur Küche und zum Keller eingebaut werden.

Damit die Räumlichkeiten des ganzen Objekts künftig getrennt abgerechnet werden können, müssen Zwischenzähler für Wärme, Wasser und Strom eingebaut werden. Das verursacht Angaben der Verwaltung zufolge Gesamtkosten in Höhe von rund 20 000 Euro (brutto). Das Geld ist im aktuellen Haushaltsplan eingestellt.

Anpassungen beim Feuerwehrbedarfsplan, Bürgerfragestunde und Sonstiges runden den öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung ab.

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