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Quartiersfest soll Startsignal sein für ein neues Wirgefühl
27.05.2019 - 00:00 Uhr
Gaggenau (hap) - Als Quartier-Tag "Links der Murg" und Fest mit Begegnungen, Aktionen und Musik hatte es die Stadt für Samstag angekündigt. Es wurde trotz Premierencharakters zu einem Erfolg - auch wenn ein heftiger Gewitterschauer am Nachmittag viele Besucher vertrieb. An sechs Orten gab es für Bürger Möglichkeiten, sich zu begegnen, kennenzulernen und gemeinsam zu feiern. Auch einige Einwohner anderer Stadtteile waren der Einladung gefolgt, um diese Idee kennenzulernen.

Bei den Römern bezeichnete man mit dem Begriff Quartier den Ort, wo Militärangehörige untergebracht waren. Inzwischen wird damit ein Stadtteil bezeichnet, auch Viertel genannt. Es ist laut Wikipedia ein überschaubarer Wohnbereich mit identitätsstiftendem Zugehörigkeitsgefühl. Genau dieses Gefühl, dass man sich als zusammengehörende Einwohner eines Innenstadtteils von Gaggenau betrachtet, soll rund um das "Quartiershaus" Helmut-Dahringer-Haus in der Bismarckstraße in das Bewusstsein der zahlreichen Menschen der Umgebung gelangen. Das Viertel wird inzwischen bereits offiziell mit "Links der Murg" bezeichnet. Wie Oberbürgermeister Christof Florus erläutert, sollen mit der Entwicklung eines Quartiers die Veränderungen in der Gesellschaft kompensiert werden: Immer älter werdende Menschen und immer mehr Ein-Personen-Haushalte prägen inzwischen das Zusammenleben in der Stadt. Großfamilien, in denen Alt und Jung an einem Ort leben und sich gegenseitig unterstützen, gebe es so gut wie nicht mehr. Das bedeutet für alle, neue Formen der Zusammenarbeit zu finden - für Anwohner und Stadt mit Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie für Glaubensgemeinschaften. Treffpunkte für alle und Hilfsnetzwerke mit Unterstützung bei Mobilitätsproblemen sollen das Zusammenleben erleichtern.

Wie die Projektleiterin der Stadt, Carmen Merkel, bereits zwei Stunden nach der offiziellen Eröffnung um 9.30 Uhr in der Kirche St. Marien erläuterte, war sie nicht nur von der vielfältigen Teilnehmerschar überrascht, sondern auch von der guten Besucherzahl, besonders rund um das Helmut-Dahringer Quartiershaus. Zudem habe sie von Gästen schon jede Menge Anregungen und Vorschläge für das Projekt erhalten. Der Platz zwischen Quartiershaus und Schulen war als Festplatz mit Bühne, Bewirtung und Informationsständen quasi das Zentrum des Quartiertags. Neben Unterhaltung- und Information in Gemeindezentrum St. Marien, evangelischer Kindertagesstätte, Markuskirche, Rettungszentrum und Murgtaltafel war hier auch der Festausklang mit der Band "Sinner for one". Der Pfadfinderstamm John Rabe aus Ottenau engagierte sich im Rahmen der 72-Stunden-Aktion im Außenbereich.

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