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Bermersbach braucht einen neuen Ortsvorsteher
Bermersbach braucht einen neuen Ortsvorsteher
28.05.2019 - 00:00 Uhr
Von Ulrich Jahn

Forbach - Es ist "die" Überraschung der Kommunalwahl in Forbach. Claudia Mutschler, Ortsvorsteherin von Bermersbach, schafft nicht mehr den Einzug in den Ortschaftsrat. Von den sechs Kandidaten auf der CDU-Liste erreicht sie mit 225 Stimmen das schlechteste Ergebnis. Die Folge: Sie wird sich nicht mehr um das Amt als Ortsvorsteherin im Bergdorf bewerben.

"Mich überrascht das nicht", sagt die 48-Jährige im Gespräch mit dem BT. Was letztendlich die Gründe für ihr schlechtes Ergebnis waren, das will Mutschler nicht sagen. Anscheinend ist es im Ortschaftsrat nicht so gelaufen wie von ihr erhofft. Sie spricht, ohne ins Detail gehen zu wollen, von "einigen Dingen". Und auch der Rückhalt in der Bevölkerung war wohl nicht so wie erhofft.

Heute will sie mit der Forbacher Hauptamtsleiterin Margit Karcher besprechen, wie es in Bermersbach weitergehen wird. Bleibt sie bis zur konstituierenden Sitzung des neuen Ortschaftsrats Ortsvorsteherin? Stand gestern schien das recht unwahrscheinlich. Sie brachte ins Gespräch, dass das älteste Ortschaftsratsmitglied die Amtsgeschäfte übernehmen könnte. Bis zum Zusammenkommen des neuen Gremiums ist zum Beispiel keine Ortschaftsratssitzung in Bermersbach terminiert. Durchaus möglich also, dass es die Ortsvorsteherin Claudia Mutschler ab heute nicht mehr geben wird.

Mutschler hatte am 31. Januar 2018 die Nachfolge von Hans-Jörg Wiederrecht (FWG) angetreten, da dieser mit seinem Umzug nach Gausbach das Amt als Ortsvorsteher aufgeben musste. Der Ortschaftsrat Bermersbach hatte sich im Dezember 2017 einstimmig für Mutschler ausgesprochen. Der Forbacher Gemeinderat folgte in seiner Sitzung am 16. Januar 2018 ebenso einstimmig diesem Vorschlag.

Im Vorfeld der Kommunalwahl hatte Claudia Mutschler erklärt, sie könne sich vorstellen, das Amt weiter zu bekleiden. "Wenn ich gewählt und gefragt werde, stehe ich zur Verfügung", hatte sie im November vergangenen Jahres auf BT-Anfrage erklärt. Die Wähler waren damit offenbar nicht einverstanden.

Zum Vergleich: Andreas Kowalski erhielt als bester CDU-Kandidat 600 Stimmen, Frank Mayer als Fünftplatzierter 277 Stimmen. Langweilig dürfte es Mutschler auch in Zukunft nicht werden. Gemeinsam mit ihrem Mann ist sie selbstständig, außerdem ist sie als Hobby-Autorin aktiv. Unter dem Pseudonym Manuela Maer veröffentlich sie ihre Bücher.

Über die weiteren Ergebnisse der Ortschaftsratswahlen in den Ortsteilen Bermersbach, Gausbach und Langenbrand berichtet das BT in seiner morgigen Ausgabe.

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